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Pyrmonts Coach David Odonkor spricht über seine Vertragsverlängerung und sportlichen Ziele

„Diese Saison ist ein Lehrjahr“

BAD PYRMONT. Vertragsverlängerung, Kaderplanung, sportliche Perspektive und Ziele: Bad Pyrmonts Coach David Odonkor zieht positive Zwischenbilanz und blickt optimistisch in die Zukunft.

veröffentlicht am 28.12.2018 um 00:00 Uhr

Seit Sommer 2017 Cheftrainer des Fußball-Landesligisten SpVgg. Bad Pyrmont: Ex-Nationalspieler David Odonkor hat seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag vorzeitig um zwei Jahre verlängert. Foto: awa
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Bei der Weihnachtsfeier der SpVgg. Bad Pyrmont hatte Trainer David Odonkor – wie berichtet – verkündet, dass er seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag beim Tabellensiebten der Fußball-Landesliga vorzeitig um zwei Jahre verlängert hat. Im Interview zieht der 34 Jahre alte Ex-Nationalspieler eine Zwischenbilanz und spricht…

... über die Gründe für die vorzeitige Vertragsverlängerung:„Es macht mir riesigen Spaß, mit diesem Verein zusammenzuarbeiten. Die Mannschaft zieht in jedem Training voll mit und ist in jedem Spiel mit Herzblut dabei. Zudem bin ich Lars Diedrichs dankbar, dass er mit mir diesen Weg gegangen ist und die Dinge, die er umsetzen wollte, auch verwirklicht hat. Auch wenn er nicht mehr der 1. Vorsitzende sein wird, bleibt er dem Verein ja weiterhin erhalten. Ich will die Mannschaft weiter formen. Das geht nicht von jetzt auf gleich, das ist allen klar. Diesen Weg mit den Jungs zu gehen, macht aber große Freude. Ich habe ihnen gesagt, dass ich bleibe, wenn ein Großteil des Kaders zusammenbleibt. Als die Mannschaft die entsprechenden Signale gesendet hat, habe ich zugesagt.“


... über den bisherigen Saisonverlauf: „Ich bin soweit zufrieden, habe aber auch nicht vergessen, dass wir in vier Spielen einige Punkte liegen lassen haben. Diesen Vorwurf mache ich der Mannschaft aber nicht. Wir haben einen großen Umbruch hinter uns, einige Spieler sind noch in ihrem ersten Herrenjahr. Daher betrachten wir diese Saison als Lehrjahr und wollen uns so gut wie möglich weiterentwickeln. Man darf Fehler machen, solange man aus ihnen lernt. Ich denke, da sind die Jungs auf einem guten Weg. Man muss sich doch nur die Aufstellungen angucken: Nico Günther, Jan Dörries, Maxmilian Deppe, Sören Vespermann oder Kevin Schmidt kommen zum Teil direkt aus der Jugend und sind extrem jung. Sie haben teilweise bereits in der Stammformation gespielt. Dass dann nicht alles auf Anhieb klappt, ist doch völlig normal.“


... über die Leistungsschwankungen in der Hinrunde:„Wir treten gegen Topteams anders auf, als gegen untere Mannschaften. Wichtig ist, dass wir jedes Spiel so gestalten, dass wir unseren Part zu 100 Prozent durchbringen. Auch gegen vermeintlich schwächere Gegner müssen wir diesen unbedingten Willen zeigen, die Spiele zu gewinnen. Da ist es auch die Aufgabe der erfahrenen Spieler, unseren Talenten diesen Weg vorzuleben. Wenn wir in Rückstand geraten, dürfen wir uns nicht verunsichern lassen, sondern müssen konzentriert und ruhig weiterspielen. Dann werden wir noch mehr Erfolg haben.“


... über Zusammenarbeit mit Stephen Barron, dem designierten 1. Vereinsvorsitzenden der SpVgg. Bad Pyrmont: „Stephen ist bereits seit einigen Wochen dabei und steckt voller Tatendrang. Zudem bekommt er gute Unterstützung durch unseren sportlichen Leiter, Nurettin Barka, und auch Lars Diedrichs steht ihm weiterhin beratend zur Verfügung. Der gesamte Verein steht hinter ihm und in dieser kurzen Zeit hat er bereits einiges bewegt. Ich hoffe, dass wir alle gemeinsam Vollgas geben und die nötige Geduld aufbringen, diesen langen und schwierigen Weg zu gehen.“


... über die Kaderplanung: „Wenn Leistungsträger wie Gerrit Pape, Dominic Meyer, Alexander Baal oder Luca Fleischmann ausfallen, können wir das nicht gleichwertig kompensieren. Trotzdem haben es die Jungs als Gemeinschaft bisher gut gelöst. Fest steht aber auch, dass wir uns im Defensiv- und Offensivbereich verstärken möchten. Wir wollen uns möglichst frühzeitig um junge und talentierte Spieler bemühen. Auf der anderen Seite benötigt eine Mannschaft aber immer auch erfahrene Spieler, die in Führungsrollen schlüpfen können. Wir sind gespannt, wo der Weg hingeht.“


... über die sportliche Perspektive und Ziele: „Ich denke nicht, dass unser Weg in konkreten Platzierungen planbar ist. Wichtig ist, dass wir uns weiter steigern und die Fehler minimieren. Dann wird der Weg zwangsläufig nach oben zeigen. Wohin genau, werden wir sehen, wenn es soweit ist. Ich denke, es ist deutlich erkennbar, dass wir hier etwas Nachhaltiges aufbauen wollen. Wir wollen auch in der Zukunft auf junge und entwicklungsfähige Spieler setzen.“ awa



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