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Tarik Önelcin als neuer Trainer beim Bezirksligisten SV Lachem im Gespräch / Sen nur noch Spieler?

„Diese Aufgabe würde mich schon reizen“

Lachem. Seine ersten Erfahrungen auf der Trainerbank sammelte Tarik Önelcin einst bei der FSG Wickbolsen in der 2. Kreisklasse. Heute ist der kleine Klub aus dem Hessisch Oldendorfer Raum längst von der Fußball-Bühne verschwunden, der mittlerweile 39-Jährige dagegen noch immer ein gefragter Trainer. Kein Wunder, dass ihn auch der SV Lachem schon lange auf der Liste hat. Doch bislang war der Coach immer bei anderen Vereinen im Kreisgebiet unter Vertrag, arbeitete erfolgreich in Amelgatzen, beim TuS Hessisch Oldendorf und zuletzt bei der TSG Emmerthal.

veröffentlicht am 09.09.2014 um 20:57 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:21 Uhr

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Nun aber könnte es klappen, denn offensichtlich ist der Bezirksliga-Aufsteiger auf der Suche nach einem Nachfolger für Muhammet Sen, der künftig wohl nur noch als Spieler fungieren möchte – und Önelcin frei. „Es gibt Gespräche und diese Aufgabe würde mich auch unheimlich reizen. Aber entschieden ist noch gar nichts“, gab er auf Anfrage Auskunft. Gegen die nächste Sprosse auf seiner Karriereleiter hätte aber auch er sicherlich nichts einzuwenden. Ein Erfolg versprechendes Bewerbungsschreiben für diesen Posten hat Tarik Önelcin bereits abgeliefert. Eigentlich nur als Urlaubsvertreter von Sen eingesprungen, holte er aus drei Partien immerhin vier Punkte. Für den SV Lachem nach zwei Auftaktniederlagen die ersten Zähler in der neuen sportlichen Umgebung. Das überzeugte wohl auch den Vorstand um Friedrich Homeyer. „Die Arbeit mit der Mannschaft hat großen Spaß gemacht. Schade, dass wir personell in Aerzen so schwach besetzt waren, vielleicht wäre sonst mehr herausgesprungen“, zieht Önelcin trotz einer Niederlage eine positive Bilanz seines eigentlich als „Kurzarbeit“ gedachten Engagements. Doch gerade im Fußball ändern sich die Dinge noch schneller als das Wetter und schon am Sonntag (15 Uhr) im Aufsteigerduell gegen Wallensen könnte er nun auch erstmals offiziell als neuer Lachemer Cheftrainer auf der Bank sitzen. „Wenn der Klub-Vorstand das wünscht und die Mannschaft einverstanden ist, ich hätte nichts dagegen“, orakelt der Coach in spe. Bedenken wegen seiner Gesundheit, die ihm bei den Engagements in Hessisch Oldendorf und Emmerthal zwischenzeitlich einen dicken Strich durch die Rechnung machte, hätte er keine: „In Lachem ist im Umfeld alles gut organisiert, ein Trainer kann sich hier voll und ganz auf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren. Das erspart einem viel unnötigen Stress“. ro

Bald Dauergast in Lachem? Tarik Önelcin ist beim Bezirksligisten als neuer Trainer im Gespräch. haje



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