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Pyrmonter Abstiegskampf pur: Morgen kommt Pattensen / Tündern reicht heute ein Punkt

Die Woche der Wahrheit

Hameln-Pyrmont. „Die Woche der Wahrheit“ – so steht es dick gedruckt auf den Plakaten der Spielvereinigung Bad Pyrmont, mit der die beiden wohl wichtigsten Spiele des Landesligisten gegen den TSV Pattensen (So., 15 Uhr) und eine Woche später gegen Alfeld ankündigt werden. Die Luft ist dünn, der SC Harsum liegt der Spielvereinigung mit nur drei Punkten Rückstand dicht im Nacken. Von einer entspannten Kurort-Stimmung ist an der Südstraße vor den beiden Heimspielen wahrlich nichts zu spüren.

veröffentlicht am 23.05.2014 um 15:37 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:22 Uhr

Klaus Frye

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Sportreporter zur Autorenseite

Denn der SC Harsum sitzt den Pyrmontern mit drei Punkten Rückstand dicht auf den Fersen. Das Thema Abstieg ist in Bad Pyrmont also längst noch nicht durch. Deshalb macht Spielertrainer Philip Gasde Druck: „Wir dürfen uns nicht nach der Konkurrenz richten. Wir müssen unser Spiel machen, dann können wir den Problemen aus dem Wege gehen.“ Der erste Schritt soll morgen in Bestbesetzung gegen Pattensen gemacht werden.

In Sachen Neuzugänge konnte Vereinschef Lars Diedrichs noch keine Neuigkeiten melden. Die Gespräche mit dem Ex-Pyrmonter Matthias Krause und dem Nieser Christian Dobrott, die beide beim westfälischen Bezirksligisten BV Bad Lippspringe spielen, haben sich zerschlagen. „Der Aufwand, dreimal in der Woche aus Paderborn zum Training und dann auch noch zum Spiel nach Bad Pyrmont zu kommen, ist einfach zu hoch“, nannte Died- richs als Grund. Weiter auf der Suche sind die Pyrmonter nach einem gestandenen Abwehrspieler. Namen, die auf Pyrmonts Wunschliste stehen, ließ der Vorsitzende aber noch nicht durchsickern.

Im Kampf um den Klassenerhalt fehlt den HSC BW Tündern rechnerisch noch ein Punkt. „Den hätte ich gerne schon am letzten Wochenende in Neuhof eingefahren“, sagte Trainer Siegfried Motzner vor dem letzten Heimspiel, das heute (16 Uhr, Kampfbahn) gegen den TSV Burgdorf steigt. Die Aufgabe werden seine Spieler selbst in die Hand nehmen, denn auf Schützenhilfe wird Motzner bestimmt nicht bauen. „Wenn Du dich auf andere verlässt, bist Du verlassen“, erinnert er sich ungern an Pattensens 0:9-Pleite gegen Eilvese, die Tündern in der vergangenen Spielzeit fast den Klassenerhalt gekostet hätte. Heute stehen die Chancen übrigens nicht schlecht, denn bei Burgdorf scheint die Luft längst raus zu sein. Nach fünf Spielen ohne Sieg rangiert der TSV im Niemandsland der Tabelle.

„Uns fehlt noch ein Punkt“, sagt Tünderns Trainer Siegfried Motzner.


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