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Fußball-Landesligist trauert um Pressesprecher Karsten Leonhart

Die Stimme Tünderns ist verstummt

Tiefe Trauer und große Bestürzung beim HSC Tündern: Die unverwechselbare Stimme des Fußball-Landesligisten ist völlig unerwartet für immer verstummt.

veröffentlicht am 01.01.2018 um 15:37 Uhr

Karsten Leonhart (48 ). pr
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Nach kurzer schwerer Krankheit verstarb Pressesprecher Karsten Leonhart Silvester an den Folgen einer Lungenembolie und hinterlässt nicht nur bei seinem Klub und seiner Familie, sondern auch in der gesamten Fußballszene des Kreises eine Lücke, die nie mehr zu schließen sein wird. Denn Karsten Leonhart, der nur 48 Jahre alt wurde, war in der Region bekannt wie ein bunter Hund. Eine Kultfigur und ein liebenswertes und immer fröhliches Unikat, dem nie ein böses Wort über die Lippen ging.

Selbst in der bitteren Niederlage blieb er ein stets fairer Sportsmann und immer sachlich. Diese Tugend brachte ihm auch überall großen Respekt ein. Die Rolle des Pressesprechers und Betreuers war „Leo“, wie ihn alle nur nannten, förmlich auf den Leib geschrieben. Er war eine Seele von Mensch und hatte auch immer ein offenes Ohr für die Belange der Mannschaft. Nur Stillsitzen am Spielfeldrand war dabei nicht sein Ding. Der Mann mit der stets korrekten Krawatte war ständig in Bewegung und nahm emotional am Spielgeschehen teil. Er fieberte mit, als stünde er selbst mit auf dem Rasen. Seine erste Station war der TSC Fischbeck, dem er lange die Treue hielt. Danach übernahm er die Aufgabe bei der TSG Emmerthal, ehe er sich 2006 mit dem Engagement beim HSC BW Tündern noch einen großen Traum erfüllen konnte. Denn Karsten Leonhart wollte immer schon mal Pressesprecher bei einem Klub auf Bezirksebene sein. Aber nicht nur beim HSC werden ihn nun alle schmerzlich vermissen.



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