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Von Christopher Loges bis Sabrina Paech – Tore sind ihr Markenzeichen

Die „Scharfschützen“ vom Dienst

Hameln-Pyrmont. Links, rechts oder Kopf – egal wie, Hauptsache drin. Die „Scharfschützen“ vom Dienst lassen grüßen. Ohne Torjäger läuft im Fußball bekanntlich nichts. Sie sind oftmals das Zünglein an der Waage und jede Mannschaft ist heilfroh, wenn sie so einen nervenstarken Premiumspieler in ihren Reihen vorweisen kann. Ein dezenter Blick auf die diversen Torschützenlisten macht zudem deutlich: Auch im Kreis Hameln-Pyrmont tummelt sich eine ganze Armada von treffsicheren Stürmern – und natürlich auch Angreiferinnen.

veröffentlicht am 10.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:25 Uhr

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Roland Giehr

Autor

Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Absolute „Quoten-Queen“ beim weiblichen Kickergeschlecht ist hier Sabrina Paech. Schon im Vorjahr gewann sie noch in Diensten des SC Diedersen mit 22 Treffern die Krone in der Landesliga, nun ist sie eine Etage tiefer in der Frauen-Bezirksliga im Trikot des HSC Tündern erneut im Eiltempo auf die Poleposition durchgestartet. 19 Tore in elf Saisonspielen für den Spitzenreiter sind derzeit das Maß der Dinge. Und ihr Torhunger dürfte noch lange nicht gestillt sein. Fortsetzung folgt sicher in der Rückserie ab März. Teamkollegin Jana Runge ist mit sieben Treffern ebenso Siebte im Ranking wie Nathalie Schmiedeskamp von Inter Holzhausen.

Wie das Runde ins Eckige kommt, weiß aber auch Lara-Sophie Meier. Die agile Offensivkraft des SC Hastenbeck kann schon 12 Treffer vorweisen und liegt damit auf Rang drei in der Landesliga. Annika Bothe (5) vertritt Aufsteiger Eintracht Hameln als auffälligste Akteurin auf Platz 15.

Bei den Herren wird die 6. Liga im Augenblick nach Belieben von Christopher Loges dominiert. Die fleischgewordene Lebensversicherung der SpVgg. Bad Pyrmont ließ es in den 18 Partien schon 23-mal krachen. Eine Megaausbeute – da konnte sich der Standardspezialist sogar zwischenzeitlich eine lange Flaute von 507 Minuten ohne Treffer erlauben. Übrigens: Die restliche Pyrmonter Mannschaft brachte es insgesamt nur auf zehn Tore.

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Lara-Sophie Meier vom Frauen-Landesligisten Hastenbeck. nls

Auf Platz neun der Landesliga-Liste stehen mit Egcon Musliji und Sönke-Crispin Wyrwoll gleich zwei Akteure der SG Hameln 74. Beide trafen bislang achtmal. Der HSC Tündern hat in Lukas Kramer (6) seinen besten Torschützen.

Auch in der Fußball-Bezirksliga der Herren ist der Kreis Hameln-Pyrmont bestens in Schuss und stellt mit Egzon Popoci vom Aufsteiger SV Lachem-Haverbeck derzeit den Kronprinzen hinter Topscorer Hussein Kaawar (MTV Almstedt/19). Zwölf Tore durfte der Allrounder, der auch schon mal das Tor hütete, bereits bejubeln. Agostino di Sapia (9) ist als Sechster der treffsicherste Angreifer von Sensationsspitzenreiter MTSV Aerzen.

Dahinter auf Platz neun drängelt sich dann noch die geballte Macht heimischer Torjäger. Patrick Hoppe (MTSV Aerzen), Manuel Capobianco, Eugen Fabrizius (beide SSG Halvestorf), Daniel Krikunenko, Mathias Stenke (beide TSV Bisperode und Mehmet Terzioglu (SV Lachem/Haverbeck) schlugen mit jeweils acht Treffern zu Buche.

In der Fußball-Kreisliga ist der MTV Lauenstein nicht nur in der Tabelle Spitzenreiter, sondern kann mit Kapitän Niklas Kaehler auch den besten Torschützen (16) und mit Linus Zorn (15) die Nummer zwei vorweisen. Position drei teilen sich derzeit Dominik Trotz (Eimbeckhausen), Nicolaus von Stietencron (Hagen) und Hannes Wienkoop (Tündern II) mit jeweils 13 Toren.

Sogar eine echte Doppelspitze hat die 1. Kreisklasse im Angebot. Kay-Jonas Dirnberger (SV Hajen) und Routinier Daniele Luggeri (Bad Pyrmont II) marschieren hier im Einklang mit 17 Toren vorneweg. Dahinter lauert Patrick Giger (SG Marienau/15) auf Rang drei.

In den beiden 2. Kreisklassen gehen Maximilian Magerkurth (16) vom FC Preußen Hameln und Tim Nickel (Aerzen II/14) als Topscorer in die über dreimonatige Winterpause.



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