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Schon 13 Punkte für Tündern auf Kunstrasen

Die Plastikwiese wird zur Goldgrube

Fußball (kf/ro). Schöne Zeiten auf dem Kunstrasen – die Kicker des HSC Tündern fühlen sich auf ihren Platz am Tönebönweg fast schon wie in einer Wohlfühl-Oase. Vor allem, weil die Schwalben auf der kombinierten Plastik- und Sandwiese nach der Winterpause hier zu einem wahren Höhenflug angesetzt haben.

veröffentlicht am 09.04.2012 um 19:07 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:41 Uhr

Mit dem 2:0 (2:0)-Sieg gegen TuSpo Schliekum, den Niklas Beckmann (11.) und Robin Tegtmeyer (30.) mit seinem 14. Saisontreffer nach einem punktgenauen Pass von Patrick Blum schon früh unter Dach und Fach brachten, rückt der angestrebte Platz im gesicherten Mittelfeld für die Mannschaft von Trainer Siegfried Motzner in der sechsten Liga immer näher.

Fünf Spiele, 13 Punkte und 10:0 Tore – Tünderns Heimbilanz nach der Winterpause versetzt die Gegner, die auf dem Hamelner Kunstrasen-Geläuf antreten müssen, schon vor dem Anpfiff in Angst und Schrecken. „Die Null muss stehen“ – nach dieser alten Fußball-Weisheit arbeitet Trainer Siegfried Motzner. Und mit seiner Defensivtaktik hat der Trainerfuchs bislang alles richtig gemacht. Zumindest wenn es darum geht, den Heimvorteil optimal zu nutzen.

In Nachholspiel beim OSV Hannover war dann wieder Naturrasen angesagt. Und wie sollte es auch anders sein, hier hatte der HSC Tündern beim „Hoppelball“ mit 0:2 (0:1) das Nachsehen. Ayri (36.) und Vogel (85.) machten den letztlich verdienten Dreier für den einstigen Zweitligisten perfekt. „Uns hat diesmal ein wenig der Esprit gefehlt“, brachte HSC-Sprecher Karsten Leonhart die zweiten 90 Minuten des Osterwochenendes auf den Punkt.

Tünderns Aufbauspiel war dadurch fast zwangsläufig von vielen Fehlern gekennzeichnet, und Torchancen blieben so auch Mangelware. Einzig Beckmann sorgte mit ein paar Distanzschüssen für etwas Entlastung im Vorwärtsgang. Der OSV hatte ebenfalls nicht viel zu bieten, war aber am Ende die beiden Tore besser. Auf den HSC warten nun mit dem Gastspiel von Spitzenreiter Egestorf am Samstag (16 Uhr) und dem dann anstehenden Kreisderby in Halvestorf zwei neue Highlights.



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