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1:3 – Tündern verliert „Sechs-Punkte-Spiel“ in Northeim

„Die Mannschaft hat es verbockt“: Tündern verliert 1:3 in Northeim

Die 1:3-Niederlage gegen Schlusslicht Northeim ist für Blau-Weiß Tündern ein heftiger Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Dementsprechend groß war der Frust – auch bei Teamsprecher Willi Gurgel, der von einer „enttäuschenden Leistung“ sprach.

veröffentlicht am 21.11.2021 um 18:37 Uhr
aktualisiert am 21.11.2021 um 19:20 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

NORTHEIM. „Das war ein gebrauchter Tag“: Nach der 1:3 (0:1)-Niederlage beim Oberliga-Schlusslicht FC Eintracht Northeim war Tünderns Teamsprecher Willi Gurgel mächtig angefressen. „So wie wir heute aufgetreten sind, kann man in der Oberliga auch beim Tabellenletzten nicht punkten. Ich kann einfach nichts schönreden. Die Mannschaft hat es verbockt. Das weiß sie aber auch“, so Gurgel.

„Wir haben eine bittere Niederlage kassiert, die aber komplett verdient war. Heute sind wir an uns selbst gescheitert“, redete Tünderns Teamsprecher Tacheles. Eigentlich hätten die Schwalben im Kampf um den Klassenerhalt das so genannte Sechs-Punkte-Spiel unbedingt gewinnen müssen, um die 2:3-Hinspielniederlage auszubügeln und drei wichtige Punkte mit in die Abstiegsrunde zu nehmen. Da aber Northeim beide Partien gegen Tündern gewonnen hat, nimmt die Eintracht aus den direkten Duellen sechs Punkte mit in die Abstiegsrunde. Wichtige Punkte, die auch Tündern im Kampf um den Klassenerhalt gebraucht hätte.

Das 0:1 von Majciej Wolanski (27.) konnte der zur Halbzeit eingewechselte Cristiano Dos Santos (57.) noch ausgleichen, bevor Marc-Jannic Grunert (68.) und Massimo Röttger (79.) Tünderns 1:3-Niederlage endgültig besiegelten. „Einige Spieler bei uns haben heute anscheinend den Gegner unterschätzt“, vermutete Gurgel. Anders könne er sich die unterm Strich vollig verdiente Niederlage nicht erklären: „Unsere Leistung war sehr enttäuschend. Unsere Torchancen konnte man heute an einer Hand abzählen.“


BW Tündern: Kowalski, Hanus, Müller, Aydin (52. Vespermann), Karadeniz, Tegtmeyer (46. Dos Santos), Dragusha, Gurgel, Nechritz (72. Kramer), Schumachers (72. Bödeker), Baumeister.



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