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Nettelrede gegen Hameln – das Duell der Titelfavoriten

„Die Mädels sind heiß“

Hameln-Pyrmont. Eins ist klar: Wer heute das Bezirksliga-Topspiel zwischen dem TSV Nettelrede und Eintracht Hameln (beide 30 Pkt.) gewinnt, hat im Kampf um die Meisterschaft die besten Karten. Beide Frauenteams liefern sich an der Tabellenspitze ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Seit dem 4:1-Hinspielsieg vor drei Wochen hat die Elf von ESV-Coach Sven Brostedt aufgrund des besseren Torverhältnisses knapp die Nase vorn. Ob das so bleiben wird, hängt von dem heutigen Ergebnis ab. Falls heute (17 Uhr) überhaupt gespielt wird, denn der Rasenplatz in Nettelrede war in den vergangenen Tagen für den Trainingsbetrieb gesperrt.

veröffentlicht am 16.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:21 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

An das Hinspiel in Hameln erinnert sich Schwekendiek bestimmt nur ungern. Nicht nur, weil Nettelredes Frauen trotz einer 1:0-Führung mit 1:4 ihre erste Saisonniederlage kassierten. Der TSV-Coach musste nach dem Derby noch eine Hiobsbotschaft verdauen, denn Sabrina Muth zog sich gegen den ESV einen Kreuzbandriss zu und fällt monatelang aus. Seine Spielerinnen müssten vor allem den Respekt ablegen, sagt Schwekendiek vor dem zweiten Duell der beiden Titelfavoriten: „Im Hinspiel waren wir zu ängstlich, wir haben nicht zu unserer Sicherheit gefunden“, sagt Schwekendiek, der bis auf Sabrina Muth und eventuell Jennifer Gawor und Vanessa Schrieber alle Spielerinnen an Bord hat. „Die Mädels sind heiß.“ Und auch die ESV-Frauen fiebern dem Spiel entgegen: Zwar werde Netterede bestimmt alles versuchen, um die Hinspielniederlage vergessen zu machen, ist sich Hamelns Trainer Sven Brostedt sicher. „Wir wollen von Beginn an dem Spiel unseren Stempel aufdrücken“, sagt Brostedt, der bis auf die Langzeitverletzten Jaqueline Edeler und Saskia Gödecke voraussichtlich den kompletten Kader zur Verfügung hat.

Inter Holzhausen trifft am Sonntag (12 Uhr) auswärts auf den 1. FC Wunstorf. „Das Hinspiel haben wir mit 2:3 verloren. Das war ein Spiel auf Augenhöhe. Wenn wir unsere Ordnung halten und uns wie in den letzten Spielen als Einheit präsentieren, ist definitiv etwas drin“, sagt Co-Trainer Hendrik Scheel. Ob Claudia Skrobek (Muskelzerrung) spielen kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Definitiv ausfallen wird die rotgesperrte Rebecca Herda.



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