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Trainer erkrankt, lange Verletztenliste: Koch und Co. müssen Ziele korrigieren

Die Emmerthaler Misere

Emmerthal. Es läuft längst nicht so rund, wie beim Saisonstart noch erhofft. Fußball-Kreisligist TSG Emmerthal ist im Moment vom Status eines potenziellen Aufstiegskandidaten so weit entfernt wie die Erde vom Mars. Kann aber alles noch werden, denn beim Tabellensiebten hat längst die Ursachenforschung für die kleine Misere eingesetzt.

veröffentlicht am 10.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:41 Uhr

„Ein großes Problem ist natürlich, das unser erkrankter Trainer Tarik Önelcin schon seit Wochen nicht mehr zur Verfügung steht und wir auf der Bank improvisieren müssen“, stellt Daniel Wohlleben fest. Er und Spartenleiter Karl-Heinz Koch haben diese Aufgaben vorübergehend übernommen und konnten zuletzt im Gemeinde-Derby mit dem 4:2-Sieg in Börry auch endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Da Önelcin demnächst zum zweiten Mal Vater wird und damit noch mindestens einen weiteren Monat fehlen wird, steht das Spartenleiter-Duo mit „Aushilfstrainer“ Matthias Koch wohl bis zur Winterpause in der sportlichen Verantwortung. Doch viel wichtiger ist der Genesungsprozess des Trainers. „Wir freuen uns riesig, dass es Tarik wieder besser geht. Die Gesundheit hat absoluten Vorrang vor dem Amateur-Fußball“, erklärt Koch. Ein weiterer Grund für die bislang schwache Emmerthaler Hinserie ist das große Verletzungspech. So musste erst kürzlich der langjährige Kapitän Murat Bendes seine Karriere wegen hartnäckiger Knieprobleme beenden, nun droht, laut Daniel Wohlleben, auch Slava Gess und Matthias Hanke das gleiche Schicksal. Mit Hendrik Scheel und Torsten Torster kommen zwei „Langzeitverletzte“ hinzu. Da auch Hozan Mohamed ausfällt, die neue Sturmhoffnung Mike König noch nicht spielberechtigt ist und Paul Walz aus Studiengründen nach München zog, wird ein einst großer Kader so schnell sehr übersichtlich. „Wir müssen unsere Ziele nun eben korrigieren, schauen nur noch von Spiel zu Spiel – und vorerst nicht mehr auf die Tabelle“, bewahren Koch und Co. aber die Ruhe und hoffen auf bessere Zeiten. Daran arbeitet an der Emmer auch jeder mit, sogar der bereits 53-jährige Ex-Trainer Roddy Quartey streifte noch einmal das Trikot über und half gegen den SC Börry aus. Sehr zur Freude von Tarik Önelcin: „Die verbliebenen Spieler halten toll zur Stange. Roddys Hilfe ist etwas ganz Besonderes.“ Auch für ihn steht fest: Spätestens nach der Winterpause will es die TSG dann noch einmal wissen. ro



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