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Fußball: Tündern hofft auf erste Tore und Punkte / Meisterprüfung für Hastenbeck

Die Doppel-Null muss weg

HAMELN-PYRMONT. Ein Heimspiel – was ist das denn? Für die Fußball-Frauen des HSC BW Tündern schon fast ein Fremdwort. Denn vier lange Monate musste der Oberligist warten, ehe er nun am Sonntag (13 Uhr) gegen Hildesheim endlich einmal wieder ohne Reisestress dem Ball nachjagen kann.

veröffentlicht am 30.08.2018 um 17:33 Uhr

Warten auf den ersten Saisonsieg: Tünderns Trainer Alexander Stamm schwört sein Frauen-Team für das Duell gegen Hildesheim ein. nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Und weil das Gefühl so schön ist, soll er dann natürlich auch gelingen: Der erste Saisonsieg im vierten Versuch. Ob da aber auch der Tabellenfünfte PSV GW Hildesheim mitspielt, wird sich zeigen.

Fakt ist, trägt Glücksgöttin Fortuna diesmal ein blau-weißes Trikot, könnte die Mannschaft von Trainer Alexander Stamm mit einem Schlag die ungeliebte Doppel-Null ausradieren. Kein Punkt, kein Tor – so eine magere Bilanz braucht schließlich keiner auf Dauer. Es muss also endlich einmal im gegnerischen Kasten klingeln. Am besten noch öfter, dann geht auch wieder das Licht im Keller an. Daran glaubt auch Stamm, der trotz der augenblicklichen Misere noch keinen Grund zur Panik sieht. „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut“, stellt er fest. Noch erheblich besser dürfte die aber beim Kreisrivalen SV Hastenbeck sein. Denn selbst wenn es überall regnet, über dem Reuteranger scheint im Moment nur die Sonne. Das letztjährige Sorgenkind der Liga ist nach drei souveräne Siegen in Serie fast schon zu einem Top-Team mutiert. Deshalb kann Spielertrainerin Bianca Lity mit ihrer Crew am Sonntag (11 Uhr) auch selbstbewusst zur ultimativen Meisterprüfung nach Renshausen reisen. „Auch wenn die Trauben hoch hängen, werden wir versuchen, danach zu greifen. Dort muss man die gesamte Spieldauer über liefern, sowohl spielerisch als auch kämpferisch, will man etwas mitnehmen“, weiß Lity um die Heimstärke des amtierenden Oberliga-Titelträgers, der in der Regionalliga-Relegation nur knapp scheiterte. Personell hat sie keine Sorgen, da Alina Stolle und Lea Gajeweski wieder zum Kader stoßen.



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