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Fußball-Relegation: Auch der beste Tabellenzweite spielt nächste Saison in der Bezirksliga

Die Chancen steigen

Durch den Landesliga-Rückzug der SG Hameln 74 sind für Germania Hagen, Eintracht Afferde und den TSV Pegestorf die Chancen gestiegen, nächste Saison in der Fußball-Bezirksliga zu spielen. In diesem Jahr qualifizieren sich nicht nur die Sieger der vier Relegationsgruppen für die Bezirksliga, sondern auch der beste Zweite.

veröffentlicht am 01.06.2016 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:15 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

BEZIRK HANNOVER. Die Regelung ist nicht neu, aber kaum bekannt: Schon im vergangenen Jahr war mit dem Landesberger SV ein Relegationsgruppenzweiter in die Bezirksliga nachgerückt. Und das wird auch diesmal wieder so sein. Der Grund: Die SG Hameln 74 hat – wie berichtet – ihr Landesligateam abgemeldet und gilt damit als erster Absteiger. Weil der Hamelner Nordstadtklub aber nicht in der Bezirksliga spielen will, sondern in der 1. Kreisklasse einen Neuanfang plant, würde in einer Bezirksliga-Staffel eine Mannschaft fehlen.

Deshalb werden in der Relegation nicht nur – wie ursprünglich geplant – vier Startplätze für die neue Saison vergeben, sondern fünf. Das heißt: Auch der beste Tabellenzweite der vier Relegationsgruppen spielt nächste Saison in der Bezirksliga.

Sollten die Tabellenzweiten die gleichen Punkte und die selbe Tordifferenz haben, entscheidet die Anzahl der erzielten Tore usw.: „Ist das auch alles gleich, findet ein Entscheidungsspiel auf einem neutralen Platz statt“, klärt der Spielausschuss-Vorsitzende des Bezirksfußball-Verbandes, Thorsten Schuschel, vor Beginn der Relegation auf.

Afferdes Top-Torjäger Heinzelmann wieder dabei Los geht´s heute um 19 Uhr mit dem Duell der Kreisliga-Vizemeister TSV Pegestorf und Eintracht Afferde. „Ich habe mir die Pegestorfer in Arholzen angeguckt. Die spielen einen technisch guten Fußball und haben mit Cezar Paraschiv einen Torjäger in ihren Reihen, der schwer zu stoppen ist“, sagt Afferdes Trainer Dietmar Harland, der aufgrund der vielen Ausfälle improvisieren muss. Denn mit Fabian Kentsch, Henrik Sage-biel, Marius Graw, Lennard Rohloff, Denis Fulek, Jannik Vetter und Florian Selchow fallen sieben Spieler aus. „Wir werden uns trotzdem nicht hinten reinstellen, sondern mutig nach vorne spielen“, kündigt Harland an. Hoffnung macht, dass Afferdes Top-Torjäger Jörn Heinzelmann (16 Saisontreffer) wieder dabei ist.

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