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Bezirksligist TSV Barsinghausen stürmt frühzeitig in die Finalrunde des Dewezet-Supercups

Die Abräumer vom Deister

Barsinghausen. „Wenn sie viel Spaß macht, geht man an die Sache auch besonders motiviert heran“, freute sich Barsinghausens Routinier Dennis Mehrkens nach dem Sieg seiner Mannschaft beim Volksbank-Hoppe-Cup des HSC BW Tündern. Die TSV-Kicker vom Dei- ster räumten in der Halle West mit 41 Zählern mal wieder die volle Punktzahl ab und zogen frühzeitig in die Finalrunde des Dewezet-Supercups ein.

veröffentlicht am 06.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:41 Uhr

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Bereits in der vergangenen Hallensaison schossen sich die Hallenspezialisten des TSV zweimal ganz oben auf das Siegertreppchen, doch am Ende reichte die Punktzahl nicht ganz zum Auftritt in der Rattenfänger-Halle. „Diesmal wollten wir unbedingt dabei sein“, war für Mehrkens und seine Mitstreiter schon vor dem ersten Auftritt klar. „Uns haben die Qualifikationsturniere erneut gut gefallen. Vor allem, weil immer vor einer großen Zuschauerkulisse gespielt wird.“ Mannschaftskapitän André Brockmann freute sich aber aus einem ganz anderen Grund. Er nahm vor allem die Siegerschecks beim Citipost-Cup, WTW-Cup und Volksbank-Hoppe-Cup gern entgegen, denn damit konnte die Mannschaftskasse kräftig aufgefüllt werden. „Dass es so gut läuft, hatten wir im Vorfeld keinesfalls erwartet“, staunt Mehrkens. Aber immerhin zeigte seine spielfreudige Truppe den Landesligisten SG Hameln 74, SpVgg. Bad Pyrmont und HSC BW Tündern bereits die Krallen. „Basche“ wird spätestens seit dem Finalsieg beim WTW-Cup (2:1 gegen Bad Pyrmont) hoch gehandelt. Egal, wo die Deister-Kicker auftreten, sie sorgen immer für jede Menge Wirbel auf dem glatten Hallenparkett. Und das ohne Coach, denn Trainer Thorsten Kropp hält sich bei den Hallenturnieren aus dem Geschehen völlig heraus. „Und wenn er mal vorbeischaut, sitzt er nur auf der Tribüne“, weiß Mehrkens. Selbst große Ratschläge und taktische Feinheiten gibt er seiner Mannschaft nicht mit auf den Weg. „Habt Spaß und verletzt euch nicht“, heißt seine einzige Vorgabe.

Und genau die kommt bei den Jungs um Chef-Organisator und Torjäger Marvin Körber gut an. Körber war es übrigens auch, der seinen Teamkollegen des aktuellen Tabellendritten der Bezirksliga (Staffel 3) die Teilnahme an den Qualifikationsturnieren des Dewezet-Supercups richtig schmackhaft gemacht hatte. „Dieser Weg war genau richtig. Gut besetzte Turniere und jetzt auch noch beim Finale in der Rattenfänger-Halle dabei“, freut sich Mehrkens. „Besser konnte es eigentlich gar nicht laufen.“

Doch ohne Fleiß kein Preis. Die TSV-Truppe spielte sich durchaus nicht mit Glück in die Endrunde, die am 24. und 25. Januar steigt. Der TSV überzeugte vor allem mit technisch versierten und abgeklärten Auftritten. „Gegner laufen lassen, Ball flach halten und hoch gewinnen“, so könnte das Motto bei „Basche“ lauten. Dazu stand beim TSV mit Kai Witt bislang ein überragender Torhüter zwischen den Pfosten. Doch ausgerechnet der reaktionsschnelle Keeper wird beim Supercup-Finale nicht mitmischen können. „Wenn er im Vorfeld geahnt hätte, dass wir da mitspielen, hätte er seinen Urlaub bestimmt anders geplant“, ist sich Teamkollege Mehrkens sicher.



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