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Germania Hagens Fußball-Chef nimmt seine Spieler in die Pflicht

„Die Ärmel hochkrempeln“ – setzt Lippert auf Wintertrikots?

Fußball (kf). Alarm, Alarm – bei Germania Hagen brannte nach der 0:6-Bezirksliga-Pleite gegen den Stadtrivalen SpVgg. Bad Pyrmont erst einmal der Baum. „Wir haben den Pyrmontern die Führung ja förmlich geschenkt“, ärgerte sich Hagens Fußball-Obmann Robert Lippert noch am Sonntag nach dem Sechserpack. Doch damit nicht genug.

veröffentlicht am 28.08.2011 um 21:58 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 16:41 Uhr

Am Boden – Hagens Abwehrchef Hauke Martensen. Foto: nls

Fußball (kf). Alarm, Alarm – bei Germania Hagen brannte nach der 0:6-Bezirksliga-Pleite gegen den Stadtrivalen SpVgg. Bad Pyrmont erst einmal der Baum. „Wir haben den Pyrmontern die Führung ja förmlich geschenkt“, ärgerte sich Hagens Fußball-Obmann Robert Lippert noch am Sonntag nach dem Sechserpack. Doch damit nicht genug. In der ersten Viertelstunde ließen seine Germanen-Kicker gleich zwei „Hundertprozentige“ aus. „In der Bezirksliga bekommt man nicht mehr so viele Chancen. Und wenn man die wenigen Möglichkeiten nicht nutzt, darf man sich nicht wundern, wenn man mit leeren Händen dasteht“, sagte Lippert, dem die Abfuhr arg an die Nieren gegangen war. Vor allem, weil sich seine Mannschaft nach dem 0:3 aufgegeben hatte. „Das darf einfach nicht sein“, ließ Lippert seinem Unmut noch einmal freien Lauf.

Null Punkte und 0:13 Tore lautet die mehr als magere Bilanz der Mannschaft um Abwehrchef Hauke Martensen. So ganz dramatisch sieht der Fußball-Chef die Situation nach vier Spieltagen aber noch nicht: „Ich hoffe, dass die Jungs den Kopf jetzt nicht hängen lassen.“ Lippert hat vor allem früh erkannt, dass sich bei einigen Spielern schleunigst die Einstellung ändern muss. Deshalb nimmt er sie auch in die Pflicht: „Wenn man im Bezirk mitspielen will, muss man deutlich mehr Gas geben und die Ärmel hochkrempeln.“ Vielleicht holt der Fußball-Chef beim nächsten Auswärtsspiel in Springe, das schon am kommenden Samstag steigt, ja deshalb vorsorglich schon mal die langärmeligen Wintertrikots aus dem Schrank. „Wichtig ist, dass dann endlich der berühmte Knoten platzt“, lautet seine größte Hoffnung.

Allein zufrieden konnte beim Aufsteiger am Freitag wohl nur Kassenchef Sven Schipper sein. Denn trotz des pechschwarzen Himmels und der drohenden Gewitterfront vor dem Anpfiff hatten sich mehr als 600 Zuschauer zum Stadtderby am Aechternbusch auf den Weg gemacht.



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