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Die 07-Karawane zieht weiter

Von Klaus Frye

Hameln. Vom Winde verweht – die Karawane der 07-Fußballer, deren Saison durch den Rückzug aus der Landesliga schneller als erwartet ihr Ende fand, zieht in alle Richtungen über Land. Mit gepackten Sporttaschen suchen die Spieler möglichst schnell neue Aufgaben in neuen Vereinen. Den scheint Torhüter Niels Conrad bereits gefunden zu haben. Der ehemalige Grohnder trainierte schon beim Kreisligisten SV Lachem mit.

veröffentlicht am 24.09.2010 um 16:50 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:41 Uhr

Von Klaus Frye

Hameln. Vom Winde verweht – die Karawane der 07-Fußballer, deren Saison durch den Rückzug aus der Landesliga schneller als erwartet ihr Ende fand, zieht in alle Richtungen über Land. Mit gepackten Sporttaschen suchen die Spieler möglichst schnell neue Aufgaben in neuen Vereinen.
 Den scheint Torhüter Niels Conrad bereits gefunden zu haben. Der ehemalige Grohnder trainierte schon beim Kreisligisten SV Lachem mit. Mit dem 20-jährigen Abwehrspieler Mehdi Dragusha und Mariusz Szymanski haben zwei weitere ehemalige Preußen-Spieler dem Lachemer Verein ihre Zusagen gegeben. Doch die helfen dem derzeit personell arg gebeutelten Trainer Thomas Fenske überhaupt nicht weiter: „Die haben als Vertragsamateure bei 07 gespielt. Und solange diese Verträge durch den Insolvenzverwalter nicht aufgelöst werden, können sie für uns nicht spielen.“
 Preußen-Trainer Rolf Schünemann bemüht sich, für Nourdine Camara schnell einen neuen Klub zu finden. „Das ist nicht einfach, denn der spricht ja kaum ein Wort Deutsch“, weiß Schünemann. Verbindungen hat der Pyrmonter zum Landesligist SV 06 Holzminden hergestellt. „Ich würde mich freuen, wenn dass klappt. In Holzminden könnte man ihm nicht nur fußballerisch weiterhelfen.“
 Im Gespräch mit Bezirksligist FC Springe sind ebenfalls zwei Ex-Preußen. Zum FC, der bislang weit hinter den sportlichen Erwartungen zurückblieb, haben sich Robert und Kennedy Simbi orientiert. Sie könnten bestimmt mehr Farbe in das bislang recht triste Spiel der Genschick-Truppe bringen.
 Mehr als lockeres Lauftraining ist momentan für Bengt und Nick Pyka nicht drin. Die Zwillinge aus Lemgo, die auch künftig weiter im Doppelpack auflaufen wollen, haben in Westfalen noch keinen neuen Verein gefunden.
 Daniel Magaschütz hätte Schünemann, dem übrigens Kontakte zum Kreisklassenverein RW Thal nachgesagt werden, beim A-Ligisten Brakelsiek unterbringen können. Doch dem Innenverteidiger schien der Weg ins Lipperland zu weit zu sein. „Ihm passte wohl nicht, dass er mit der Bahn bis nach Schieder fahren musste“, wunderte sich sein Ex-Trainer. Jetzt soll Magaschütz mit der TSG Emmerthal Gespräche führen.



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