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3:1 gegen Steimbke – HSC Tündern ist Spitzenreiter Hemmingen jetzt dicht auf den Fersen

Der Oberliga-Traum wird immer realer

BEZIRK HANNOVER. Der große Traum vom Aufstieg in die Fußball-Oberliga nimmt beim HSC BW Tündern langsam aber sicher immer realere Formen an. Nichts scheint mehr unmöglich. Zwar sitzt noch der SC Hemmingen auf dem Landesliga-Thron, doch der Sockel bekommt immer mehr Risse.

veröffentlicht am 07.04.2019 um 11:08 Uhr
aktualisiert am 07.04.2019 um 15:50 Uhr

Autsch! Spektakulärer Abwehrversuch von Steimbkes Dennis Pissor gegen Tünderns Torjäger Lukas Kramer. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Der einst komfortable Vorsprung von neun Punkten ist nach der Nullnummer des Spitzenreiters in Almstedt auf zwei Zähler geschrumpft und der HSC BW Tündern nach dem gleichzeitigen 3:1-Erfolg gegen den SV Steimbke, für den nur Marcel Wind (65.) traf, damit so nah dran an der möglichen Wachablösung wie nie zuvor. Die entsprechenden Unterlagen zum Zulassungsverfahren für die 5. Liga wurden von den Schwalben bereits eingereicht. Nun blickt der Klub gespannt dem 6. Mai entgegen, denn da gibt die Prüfungskommission des NFV bekannt, ob die wirtschaftlichen Voraussetzungen zum Start in der 5. Liga auch tatsächlich ausreichen. Machen Trainer Siegfried Motzner und seine seit dem 4. November unbesiegte Crew aber auch weiterhin konsequent ihre Schularbeiten, steht dem größten Triumph in der Vereinsgeschichte zumindest sportlich nichts im Wege. Patzen ist allerdings in den restlichen sieben Begegnungen strikt verboten – und der SC Hemmingen muss eben auch erst einmal irgendwo straucheln. Also abwarten.

Vergleicht man aber die Kader der beiden Spitzenmannschaften, scheint Tündern klar im Vorteil. Vor allem im Angriff. Hier hat Motzner mit Topscorer Robin Tegtmeyer, der seine Saisonausbeute gegen den SV Steimbke mit einem Doppelpack (18./39.) auf 22 Treffer hochschraubte und dem ebenfalls erfolgreichen Lukas Kramer (27.), der nun elf Tore vorweisen kann, zwei Asse im Ärmel, die im Endspurt den Unterschied ausmachen können. Ein weiterer Trumpf im Schwalben-Ensemble ist Mittelfeldmotor Ugur Aydin (8), der als Vollstrecker aus der zweiten Reihe glänzt. Der SC Hemmingen-Westerfeld kann nach dem Winter-Abgang von Gean Rodrigo Baumgratz (14 Tore bis dahin) nach Egestorf dagegen keinen hochkarätigen Stürmer mehr vorweisen. In der Defensive nehmen sich die Aufstiegskandidaten bei jeweils erst 20 Gegentoren allerdings nichts.
HSC BW Tündern: Masur – Hilker, Kießig, Müller, Kramer, Aydin (60. dos Santos), Fischer, Tegtmeyer, Gurgel, Neckritz, Tim Niclas Schumachers.



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