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Thomas Fenske verlässt den SV Lachem am Saisonende / Halbzeit-Bilanz der Dewezet

Der Mann mit der Mütze nimmt seinen Hut

Kein Auftritt ohne meine geliebte Kappe. Diese Weltanschauung gilt für viele, doch einer sticht noch besonders heraus: Thomas Fenske, der Trainer des SV Lachem-Haverbeck. Kaum einer beim Kreisliga-Vierten weiß eigentlich, wie er oben ohne aussieht. Und viele Chancen, das noch zu erfahren, wird es nun auch nicht mehr geben, denn der Mann mit der Mütze nimmt seinen Hut.

veröffentlicht am 08.03.2012 um 12:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:49 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Kein Auftritt ohne meine geliebte Kappe. Diese Weltanschauung gilt für viele, doch einer sticht noch besonders heraus: Thomas Fenske, der Trainer des SV Lachem-Haverbeck. Kaum einer beim Kreisliga-Vierten weiß eigentlich, wie er oben ohne aussieht. Und viele Chancen, das noch zu erfahren, wird es nun auch nicht mehr geben, denn der Mann mit der Mütze nimmt seinen Hut. Zwar erst am Saisonende, dass aber definitiv. „Ich werde meinen Vertrag nicht verlängern und mir eine neue Herausforderung suchen“, hat der 44-Jährige Verein und Mannschaft über seine Entscheidung auch bereits informiert. Wohin ihn sein neuer Weg führen wird, ließ er noch offen. Der Titeltraum ist zwar längst geplatzt, dennoch will sich Fenske nach zwei Jahren Dienstzeit nicht mit so ganz leeren Händen aus dem kleinen Weserdorf verabschieden.

„Die Aufstiegsrelegation bleibt ein großes Thema für uns. Wir greifen nach der Winterpause noch einmal voll an“, verspricht Lachems Coach den beiden Mitbewerbern aus Emmerthal und Aerzen eine ganz heiße Rückrunde. Und bei derzeit fünf Punkten Rückstand sind das auch keine utopischen Ziele. Die wären schließlich schnell aufgeholt, wenn es bei der Konkurrenz nicht laufen sollte. Zwar musste auch der SV Lachem beim Training wegen der Wetterbedingungen improvisieren, Fenske sieht sein Team aber dennoch bestens gewappnet für die noch ausstehenden elf Saisonspiele. „Unser Restprogramm ist machbar, auch wenn die Spiele erst einmal gewonnen werden müssen“, blickt er hoffnungsvoll in die Zukunft. Die muss er allerdings mit einem etwas abgespeckten Kader angehen. So verließen Michael Biester, Ioannis Lazaridis und Eugen Schneider den Klub, steht zudem der langzeitgesperrte Baris Demirkaya nicht zur Verfügung. Viel wichtiger wäre Lachems Trainer aber, wenn er endlich von ständigen Ausfällen bei seinem Stammpersonal verschont bliebe. „Das hat uns einige Punkte gekostet“, ärgert sich Fenske. Aber auch über den plötzlichen Schlendrian bei seinen Mannen, nachdem sie zuvor bei den Kontrahenten gleich reihenweise Maß genommen hatten. „Wir müssen auf dem Teppich bleiben. Nur dann sind wir auch bis zum Schluss im Rennen“, weiß der Coach.

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  • Im Sommer ist in Lachem Schluss: Trainer Thomas Fenske. Foto: nls


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