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Trainer Werner Brennecke zieht nach Sichtungsturnier gemischte Bilanz

„Der letzte Tick fehlt“

Hastenbeck. Taktisch klug, technisch versiert, temporeich – der Fußball beim NFV-Sichtungsturnier der D-Junioren ließ sich sehen. 14 Stützpunktteams des Jahrgangs 2003, darunter auch die Nachwuchstalente aus Hameln-Pyrmont/ Holzminden, zeigten am Hastenbecker Reuteranger ihre Klasse.

veröffentlicht am 20.07.2015 um 08:56 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 17:18 Uhr

Vor den Augen von Jahrgangsleiter Per Michelsen und DFB-Talentförderer Kiriakos Aslanidis drehte sich für die jungen Kicker alles um eine Nominierung fürs Sommer-Feriencamp in der Sportschule Barsinghausen. Für zwei heimische Youngsters wurde der Traum wahr: Torwart Arvin Rohrig (SV Alfeld) und Kreativspieler Lando Homik (Hannover 96) erhielten die begehrten Einladungen. Beim Feriencamp der DFB-Talentförderung können sich die beiden nun weiterempfehlen. Als Perspektivspieler hatten die Sichtungsverantwortlichen auch Keeper Theo Muschik (SSG Halvestorf) auf dem Zettel. „Bei wenigen Top-Spielern erkennt jeder sofort, dass sie zur NFV-Auswahl gehören müssen. Sonst achten wir sehr auf das Spieltempo, auf Handlungsschnelligkeit und Kreativität“, erklärt Aslanidis die Schwerpunkte bei der Spielerbeobachtung. „Wir legen Wert auf Sichtung, Ergebnisse spielen im Prinzip keine Rolle“, verdeutlicht Jahrgangsleiter Michelsen. Dennoch zeichnete sich die Überlegenheit des Bundesliga-Nachwuchses vom VfL Wolfsburg ab – die jungen „Wölfe“ ragten unter den anderen Teams in Hastenbeck noch heraus.

Das Stützpunkt-Team vom Trainerduo Werner Brennecke und Jens Günther schlug sich tapfer, konnte allerdings nur einen Sieg gegen Goslar/Osterode feiern. „Mit der gezeigten Leistung bin ich einverstanden. Aber es fällt auf, dass uns noch der letzte Tick fehlt, um an das Niveau der leistungsstärksten Teams heranzukommen“, zog Coach Brennecke nach dem Turnier sein Fazit. mo



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