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Fußball: Expandierte Sorgenregion in der Kreisliga / Krisen-Duelle in Emmerthal, Hameln und Flegessen

Der Kampf im Keller

HAMELN-PYRMONT. Der Abstiegskampf der Fußball-Kreisliga verspricht Spannung pur. Am nächsten Spieltag gibt es gleich drei Krisen-Duelle in Emmerthal, Hameln und Flegessen.

veröffentlicht am 20.09.2018 um 14:33 Uhr

Was geht jetzt in Flegessen? Fragender Blick von Trainer Oliver Kosowski, der mit Aerzen II auf einem Abstiegsplatz in der Kreisliga rangiert. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Verkehrte Welt in der Fußball-Kreisliga. Im Titelrennen sorgt die Dominanz von Primus Germania Hagen schon jetzt für gähnende Langeweile, darunter aber brennt es an vielen Ecken und Enden. Selten zuvor hatte die 8. Liga so eine expandierte Sorgenregion im Angebot, wie in dieser Saison. Vom Tabellenfünften TSV Bisperode (11 Punkte) bis hin zum neuen Schlusslicht FC Preussen Hameln (6) sind es gerade einmal fünf Zähler Unterschied.

Eine ganz enge Angelegenheit. Und da die halbe Liga im Moment zum Kandidatenkreis für einen möglichen Abstieg in die 1. Kreisklasse zählt, ist er damit auch offiziell eröffnet: Der spannende Kampf im großen Keller. Bereits am kommenden Wochenende der Wahrheit werden gleich in drei direkten Duellen die Sorgen für die Klubs entweder größer oder ein bisschen kleiner. In den Fokus rücken so fast zwangsläufig die Partien TSG Emmerthal gegen WTW Wallensen, FC Preussen Hameln gegen FC Latferde und SG Flegessen/Süntel gegen den MTSV Aerzen II.
Emmerthal – Wallensen (Sa, 16 Uhr). Beide Mannschaften bewegen sich völlig unerwartet auf ungewohntem Terrain, denn die Zitterregionen der Kreisliga waren bislang kein Thema. Hart getroffen hat es vor allem den WTW (Platz 11/8 Punkte). Im Vorjahr als Vizemeister nur denkbar knapp in der Bezirksliga-Aufstiegsrunde gescheitert, befindet sich das Team von der Thüster Platte nun im freien Fall. Gilt aber auch für Emmerthal (8./10), im Vorjahr immerhin noch Vierter. Nach vier Niederlagen in Serie sieht es plötzlich finster aus. Damit es nicht noch schlimmer wird, sollte die Elf von Trainer Stephan Meyer nun langsam wieder die Kurve bekommen. Wird aber eine sehr interessante Aufgabe, denn Wallensen holte sieben seiner acht Punkte in der Fremde.
SG Flegessen – Aerzen II (So., 15 Uhr). Der Aufsteiger legte durch die vielen Spielverlegungen bislang eine Salami-Saison hin und griff erst sechsmal ins Geschehen ein. Das reichte aber wenigstens für sieben Punkte und Rang 12. Den gilt es nun schleunigst zu veredeln. Und wenn das auch noch in einem direkten Duell gelingt, zählen die Punkte laut dem Volksmund, ja bekanntlich doppelt. Die Floskel kennt aber auch MTSV-Trainer Oliver Kosowski, der mit der Bezirksliga-Reserve als Vorletzter erst sechs Zähler anhäufte. Eine Kontoaufstockung dürfte deshalb auch bei ihm angesagt sein, obwohl er im Augenblick personell keine großen Sprünge machen kann.
FC Preussen – FC Latferde (So., 15 Uhr). Der Bezirksliga-Absteiger ist gleich bis ans Ende der 8. Liga durchgerauscht. Bei dieser Misere wird es 07 auch nur wenig helfen, dass der erste Platz in der Fairness-Tabelle, zusammen mit Flegessen und Lauenstein, eine positive Nachricht ist. Fakt ist: Nach dem Trainerwechsel muss der FC Preussen nun Siege liefern, sonst hat der ganze Aufwand rein gar nichts gebracht. Kontrahent Latferde hat derweil den fatalen Fehlstart (fünf Niederlagen) abgehakt und drei Erfolge in Serie gefeiert. Platz neun ist aber auch kein Ruhekissen. Ein Dreier in Hameln könnte deshalb richtig weiter helfen.



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