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Vor Derby gegen Wallensen: Önelcin ersetzt Sen in Lachem / Bisperode erwartet Halvestorf

Der fliegende Trainerwechsel

Bezirk Hannover. Der fliegende Trainerwechsel beim Fußball-Bezirksligisten SV Lachem ist vollzogen. Wie schon erwartet, übernimmt Tarik Önelcin (39) ab sofort den Chefposten auf der Bank des Aufsteigers und tritt damit in die Fußstapfen von Muhammet Sen. Der 33-jährige Aufstiegscoach wird dem Verein aber weiterhin als Spieler zur Verfügung stehen und zusätzlich noch Manageraufgaben übernehmen. „Sen hat große Verdienste um unseren Klub, ist aber freiwillig von seinem Posten zurückgetreten. Deshalb mussten wir schnell handeln und sind froh, mit Tarik Önelcin einen kompetenten Nachfolger gefunden zu haben“, stellte Lachems Vereinsvorsitzender Friedrich Homeyer die Sachlage klar. Gleichzeitig ließ er durchblicken, dass sich auf dem Personalsektor spätestens in der Winterpause noch etwas tun soll: „Wir suchen noch einen Stürmer und einen Abwehrspieler“.

veröffentlicht am 12.09.2014 um 14:16 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:25 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Der neue Coach, der bis zum Sommer noch in Emmerthal tätig war, betritt derweil aber kein Neuland beim SV Lachem/Haverbeck, schließlich konnte er sich schon als „Urlaubsvertretung“ von Sen mit vier Punkten aus drei Partien auszeichnen. Und daran will Tarik Önelcin nun am Sonntag (15 Uhr) im Derby gegen Wallensen in seinem ersten offiziellen Spiel als Cheftrainer anknüpfen. „Wir wollen unbedingt den zweiten Heimsieg einfahren und uns in Richtung gesichertes Mittelfeld orientieren“, macht er seine Ziele deutlich.

Aber auch der WTW rechnet sich einiges aus, obwohl es beim letzten Duell im Vorjahr (0:2) noch nichts zu erben gab. „Lachem hat sich in den letzten Wochen gut verkauft. Daher wird das für uns ein hartes Stück Arbeit, aber wir wollen versuchen mindestens einen Punkt mitzunehmen,“ hofft Sprecher Thomas Schütte trotz des Trainerwechsels beim Kontrahenten auf einen schönen Sonntag. Trainer Stefan Gluba kann die bestmögliche Formation aufbieten.

Nicht weniger Brisanz verspricht auch das zweite Kreisderby am Samstag (16 Uhr) zwischen dem TSV Bisperode und der SSG Halvestorf. Bleibt es zudem beim momentanen Status beider Teams, scheint eines sicher: Es fallen viele Tore. Noch mit Grausen denkt TSV-Trainer Werner Brennecke an die Vorsaison, denn da hagelte es in einer denkwürdigen Begegnung eine deftige 1:9-Niederlage. Und bei der derzeitigen Verfassung seiner Defensive wird ihm wohl auch nicht gerade wärmer ums Herz. Schon 20 Gegentore in nur fünf Partien verdienen sicherlich nicht das Prädikat „bezirksligatauglich“. Aber ob sich das so schnell ändert? Schließlich präsentiert Halvestorf auch in dieser Saison eine starke Stürmerformation, die Abwehrschwächen eiskalt ausnutzt. SSG-Spartenleiter Burkhard Büchler sieht den Dingen im Vorfeld jedenfalls gelassen entgegen: „Wir wollen unsere gute Form bestätigen.“

Der MTSV Aerzen reist am Sonntag (15 Uhr) ohne Angst und Druck zum Tabellenzweiten Schliekum. Bislang kann sich die Bilanz von Trainer Uwe Filla mit neun Punkten sehen lassen, sogar der Kontakt zur Spitze ist noch da. „Wir wären aber schon mit einem Zähler zufrieden“, blickt Sprecher Karsten Hoppe voraus.



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