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Tündern peilt gegen Pattensen den vierten Heimsieg an / Pyrmont will Niederlagenserie stoppen

Das wird kein Selbstläufer

Tündern/Bad Pyrmont. Drei Spiele, drei Siege: Die Heimbilanz von Tünderns Landesligakickern in bisher makellos. Und wenn es nach Trainer Siegfried Motzner geht, soll das möglichst auch so bleiben, wenn heute (16 Uhr) der Tabellen-6. TSV Pattensen auf der Hamelner Kampfbahn seine Visitenkarte abgibt.

veröffentlicht am 28.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:58 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Mit Pattensen haben die „Schwalben“ sowieso noch eine Rechnung offen, denn die 0:9-Pleite des TSV in Eilvese am letzten Spieltag der vergangenen Saison hatte einen bitteren Beigeschmack. Die Tünderaner waren damals stinksauer auf Pattensen, weil sie den Eindruck hatten, dass sich die Elf von Trainer Hans-Jürgen Kock absichtlich „so abschlachten“ ließ. Und das hätte Tündern trotz des 6:0-Sieges gegen Damla Genc fast den sicher geglaubten Klassenerhalt gekostet. Denn durch den 9:0-Sieg gegen Pattensen hätte Eilvese die Motzner-Elf, die am Ende nur ein einziges Tor besser war, fast noch vom Nicht-Abstiegsplatz verdrängt. Um in dieser Saison nicht wieder bis zum Schluss zittern zu müssen, wollen sich Tim Piontek und Co. mit einem Heimsieg etwas Luft verschaffen. Doch das wird kein Selbstläufer, denn sieben der zehn Punkte holte der TSV Pattensen auswärts. Fraglich ist der Einsatz von Robin Hau, dem eine alte Knieverletzung zuletzt wieder Probleme bereitete.

Bad Pyrmont - Harsum (So., 15 Uhr): Das Wort Krise will bei der SpVgg. Bad Pyrmont zwar noch niemand in den Mund nehmen, aber nach der 2:3-Heimpleite gegen Schlusslicht Mühlenfeld schrillen an der Südstraße die Alarmglocken. Nach vier Niederlagen in Serie darf sich die Gasde-Elf gegen den Tabellen-14. und direkten Konkurrenten SC Harsum keinen weiteren Ausrutscher erlauben, sonst hängt sie erst einmal im Tabellenkeller fest. Doch so weit soll es möglichst nicht kommen. Klar ist: Nicht nur die Chancenverwertung, die beim Mühlenfeld-Spiel insbesondere in der ersten Hälfte miserabel war, muss besser werden. Auch in den Zweikämpfen wurde zuletzt der nötige Biss vermisst. Weil die Stürmer und Mittelfeldspieler die Defensive teilweise sträflich vernachlässigten und auch die nötige Laufbereitschaft vermissen ließen, sah auch die Abwehr um Spielertrainer Philipp Gasde bei einigen Gegentoren ganz schön alt aus.



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