weather-image
23°

Fußball: Von Uphusen über Spelle-Venhaus bis hin zu Arminia Hannover und Lupo Martini Wolfsburg

Das sind Tünderns neue Gegner

HAMELN. Der Bezirk Hannover war gestern, ab jetzt wartet die bunte Vereinspalette der Fußball-Oberliga Niedersachsen auf Tünderns Aufstiegshelden. Und da stellt sich auch gleich die Frage: Wer war schon mal in Uphusen?

veröffentlicht am 03.06.2019 um 14:40 Uhr
aktualisiert am 04.06.2019 um 12:30 Uhr

Erst einmal noch gebührend den Aufstieg genießen – dann ran an die Oberliga: Der HSC BW Tündern. Foto: haje
Roland Giehr

Autor

Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Nun, der HSC bestimmt noch nicht. Kommt aber, denn der dortige Turnerbund wird ein neuer spannender Kontrahent werden. Wer es noch nicht wissen sollte, wo Uphusen überhaupt liegt, hier die Aufklärung: Das ist ein Achimer Ortsteil an der Landesgrenze zu Bremen. Wer dorthin will, muss erst einmal 160 Kilometer fahren. Zurück natürlich auch.

Geht aber noch weiter. Im Angebot sind auch die 223 Kilometer Anfahrt zum Regionalliga-Absteiger VfL Oldenburg, die 207 km zur SG Hagen/Uthlede hinter Bremen, 178 km zum Mitaufsteiger SV Bevern (Bezirk Weser-Ems) aus dem Oldenburger Hinterland, 153 km zum SC Spelle-Venhaus und 132 km zum Heeslinger SC. Da wird der Mannschaftsbus alle zwei Wochen fast schon zum zweiten Zuhause. Die Pflicht-Trips zu den weiteren Mitaufsteigern Eintracht Celle (Bezirk Lüneburg) und FT Braunschweig sowie zum MTV Wolfenbüttel, Eintracht Braunschweig II und Viertliga-Absteiger Lupo Martini Wolfsburg sind dagegen fast alle schon nach rund 100 km erledigt. Es geht natürlich auch noch etwas näher, sind die Spielorte von Arminia Hannover (46 km), VfV Hildesheim (48 km) und Germania Egestorf-Langreder (35 km/Absteiger aus der 4. Liga) im Vergleich zum Restfahrplan in der Liga nur einen Katzensprung entfernt. Aber genau wie Tündern wird auch die neue Konkurrenz erst einmal googeln müssen, wo die Schwalben überhaupt ihr Nest haben. So wie es momentan aussieht, geht die Oberliga Niedersachsen im Sommer mit 18 Klubs an den Start. Da die Sollstärke aber eigentlich 16 Mannschaften betragen soll, wird es möglicherweise sogar sechs Absteiger geben. Das wird für alle eine harte Saison.

Update: Kickers Emden steigt noch durch die Hintertür in die Oberliga Niedersachsen auf. Der Grund: Der souveräne Weser-Ems-Meister SV Bevern verzichtet auf den Aufstieg. Die Kickers, die vor sieben Jahren Insolvenz anmeldeten, rücken dafür als Landesliga-Zweiter nach. Für Mitaufsteiger HSC BW Tündern bedeutet das einen vom Namen her überaus interessanten Kontrahenten mehr, aber auch eine ganz weite Fahrt mehr. Denn der Trip an die Nordseeküste ist erst nach 298 Kilometern erledigt.

Information

Aufsteiger aus der Landesliga: HSC Tündern, Eintracht Celle, FT Braunschweig und SV Bevern

Absteiger aus der 4. Liga: Germania Egestorf-Langreder, Lupo Martini Wolfsburg, VfL Oldenburg

Verbliebene Klubs: Spelle-Venhaus, Eintr. Braunschweig II, TuS Bersenbrück, Arminia Hannover, VfV Hildesheim, Heeslinger SC, TB Uphusen, Atlas Delmenhorst, MTV Wolfenbüttel, Hagen-Uthlede, Eintracht Northeim



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?