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Fußball: Die Mannschaft hat Verständnis für die Entscheidung ihres Trainers

Das sagen Hagens Spieler zum Gasde-Abschied

HAGEN. Dass Trainer Philipp Gasde den Fußball-Kreisligisten Germania Hagen in der Winterpause verlässt und zum Landesligisten Ramlingen/Ehlershausen wechselt, kam auch für die Spieler überraschend. Sie hätten gerne mit Gasde als Trainer weitergemacht, haben aber Verständnis für seine Entscheidung.

veröffentlicht am 08.11.2018 um 10:39 Uhr
aktualisiert am 08.11.2018 um 14:40 Uhr

Marcus Middel Foto: nls
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Die Kreisligakicker von Germania Hagen waren geschockt und konnten es am Dienstagabend erst gar nicht glauben, als ihr Trainer Philipp Gasde beim Training völlig unerwartet seinen Abschied ankündigte. Gasde, der den Verein um die Auflösung seines Vertrages gebeten hat, wechselt – wie berichtet – aus beruflichen Gründen nach Hannover und löst vom 1. Januar 2019 beim Landesligisten SV Ramlingen/Ehlershausen Interimscoach Kurt Becker als Trainer ab. Somit wird am Sonntag (14 Uhr) das Heimspiel gegen den MTV Lauenstein das letzte Spiel von Gasde als Hagen-Coach sein. Auf der Vereinshomepage äußerten sich einige Spieler zum Gasde-Abschied:


Florian Büchler: „Die gesamte Mannschaft war geschockt, denn wir haben gerne und auch erfolgreich unter Philipp gespielt. Dennoch können wir seine Gründe nachvollziehen und haben Verständnis für seine Entscheidung. Mit Ramlingen/Ehlershausen übernimmt Philipp einen ambitionierten Landesligisten, wo er seine Qualitäten wohl noch mehr unter Beweis stellen kann. Nichtsdestotrotz werden wir unseren Weg weitergehen, denn wir haben eine gute Mannschaft und werden weiterhin angreifen, um die gesteckten Ziele zu erreichen.“

Alexander Marter: „In erster Linie möchten wir Philipp danken. Trotzdem sind wir alle traurig, dass er uns verlässt, wobei wir die Beweggründe auch nachvollziehen können. Wir haben alle sehr viel gelernt und wären gerne den Weg mit ihm weitergegangen. Trotzdem wünschen wir Philipp viel Glück und Erfolg in seiner neuen Umgebung. Wir hoffen natürlich, dass er sich auch ab und zu bei unseren Spielen blicken lässt, wenn es passt.“

Alexander Marter Foto: nls
  • Alexander Marter Foto: nls
Florian Büchler Foto: nls
  • Florian Büchler Foto: nls


Marcus Middel: „Ich finde den Abgang von Philipp sehr schade. Man muss jedoch auch erkennen, dass er eigentlich ein zu guter Trainer für die Kreisliga ist. Ich danke ihm für alles und wünsche ihm viel Erfolg.“


Artjom Grincenko: „Es ist sehr schade, dass Philipp geht, aber er hinterlässt eine sehr intakte Mannschaft, die weiterhin seine Philosophie spielen wird. Vielen Dank, Trainer.“

Nils Lippert: „Philipp ist ein ehrlicher Typ und hat uns seine Gründe dargelegt. Die waren für uns auch absolut nachvollziehbar. Mit ihm haben wir einen echten Ausnahme-Trainer bei uns gehabt. Das war ein Glücksfall. Es war uns bewusst, dass irgendwann höherklassige Vereine bei Philipp anfragen werden.“

Auch Hagens Spartenleiter Robert Lippert war geschockt, als er von Vereinschef Sven Schipper die Nachricht erfuhr: „Ich habe Verständnis für die Beweggründe von Philipp, auch wenn ich es immer noch nicht richtig glauben kann. Wir verlieren einen absoluten Fachmann und einen tollen Menschen, der nicht so leicht zu ersezten sein wird.“ Trotzdem glaubt Lippert, „dass die Mannschaft den von Philipp vorgegebenen Weg weiter erfolgreich gehen wird“. Fest steht: Egal, wer neuer Trainer von Germania Hagen wird, das Saisonziel bleibt der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Denn mit 13 Punkten Vorsprung ist der Kreisliga-Tabellenführer klar auf Titelkurs.



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