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Tünderns C-Junioren verlieren das Pokalfinale gegen 96 mit 1:2 nach Verlängerung

Das Quäntchen Glück fehlt

Hameln. Am Ende jubelt Hannover! Im Bezirkspokalfinale der C-Junioren unterlag Blau-Weiß Tündern dem Bundesliga-Nachwuchs der „Roten“ knapp mit 2:1. Das entscheidende Tor fiel erst in der Verlängerung. „Uns hat das letzte Quäntchen Glück gefehlt“, war Kapitän Tristan Schmidt nach der bitteren Endspielniederlage enttäuscht. Trotzdem hat mit 96 das glücklichere und über weite Strecken auch spielerisch überlegene Team gewonnen. „Die Mannschaft hat alles gegeben. Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Mit der Leistung können wir zufrieden sein“, lobte Coach Steffen Niemeyer seine Elf trotz des undankbaren zweiten Platzes.

veröffentlicht am 28.06.2015 um 12:43 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 17:18 Uhr

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Vor rund 350 Zuschauern nahm 96 das Spielgeschehen vom Anpfiff an in die Hand, erspielte sich gute Gelegenheiten. Aber die Defensive der „Schwalben“ blieb stabil. Es dauerte bis zur 30. Minute, ehe Hannovers Robin-Lukas Hoffschulz den Landesliga-Meister in Front brachte. Einen Angriff über die linke Seite vollendete der Torschütze eiskalt. Mal um Mal fanden die Nachwuchskicker aus der niedersächsischen Landeshauptstadt aber in Keeper Maarten Brandau ihren Meister. Der reaktionsschnelle Torwart der Tünderaner brachte die gegnerischen Angreifer zur Verzweiflung, bewahrte seine Farben vor einem höheren Rückstand.

Im zweiten Durchgang meldete sich Tündern zurück. Andre Zurmühlen (42.) traf zum umjubelten 1:1-Ausgleich und brachte neue Hoffnung ins Spiel des Landesligisten. Die hielt bis zum bitteren Ende in der Verlängerung. Das Elfmeterschießen schien schon greifbar, dann traf das Tor von Ole Pohlmann die „Schwalben“ mitten ins Herz. Die Enttäuschung war Kapitän Schmidt und Co. beim Jubel der „Roten“ ins Gesicht geschrieben. 96-Coach Erik Flach dagegen war nach der Pokalübergabe und dem damit verbunden Gewinn des Doubles begeistert: „Es ist einfach super, dass wir noch einen Titel gewonnen haben.“ Trotzdem: Tünderns C-Junioren können stolz auf ihre Endspiel-Leistung sein. Auch wenn das angesichts des bitteren Ausgangs erst einmal schwer fällt.

Pokalfinale: Tündern - Hannover 96

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Quelle: awa
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Tünderns Navid Shahmoradi im Duell mit Tom-Joshua Kinitz (96, r.)


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