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Vereinschef Wolfram Wittkopp optimistisch: „Wir werden die Aufgabe meistern“

Das neue Preußen-Team nimmt eine große Herausforderung an

Nicht mal ein Jahr alt und schon eine echte Bewährungsprobe: Für den im Herbst vergangenen Jahres neu gegründeten FC Preußen Hameln 07 stellt die Organisation des Testspiels von Hannover 96 in Hameln eine besondere Herausforderung dar. „Wir haben alles im Griff und werden die Aufgabe ohne Probleme meistern“, gibt sich Vereinschef Wolfram Wittkopp zuversichtlich.

veröffentlicht am 19.07.2011 um 09:08 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:21 Uhr

Nach der Insolvenz des Hamelner Traditionsvereins startete ein kleines Team einen zaghaften Neubeginn. „Uns“, so Wittkopp, „ging es vornehmlich darum, die Jugendarbeit fortzuführen, und die alte Preußen-Tradition zu erhalten.“ Dass der FC dennoch im Herrenbereich so schnell wieder in den Mittelpunkt rückt, hat sich vor gut acht Monaten kaum einer vorstellen können. Zumal der Spielbetrieb bei den Senioren nur mit einer Ü 40 und einem Altherren-Team am Leben erhalten wurde. „Dann allerdings“, macht Geschäftsführer Dirk Knoche deutlich, „kam ein Anruf aus Österreich mit der Anfrage, ob wir Preußen ein Spiel von 96 gegen den AFC Sunderland ausrichten könnten.“ Da habe er zunächst an einen Scherz geglaubt, doch die Anfrage der Agentur, die auch das Trainingslager der 96er in Bad Radkersburg organisiert, war ganz seriös. „Nach Gesprächen mit Vertretern der Agentur und von Hannover 96 haben wir zugesagt. Auch weil wir nur als Organisator vor Ort auftreten, und somit kein finanzielles Risiko eingehen mussten.“

Sicherlich hat bei der Zusage auch die Erfahrung mitgespielt, die Mitglieder des neuen FC in den vergangenen Jahren bei der Organisation von 96-Gastspielen in Hameln sammeln konnten. Immerhin sorgten die Preußen in aller Regelmäßigkeit für Highlights in der Reihe zahlreicher Vorbereitungsspiele der „Roten“. Egal, ob gegen den FC Porto, Amica Wronki oder die Spiele der Preußen gegen 96 im Jubiläumsjahr 2007 und auch 2010. Sie sorgten für Top-Besucherzahlen und gingen im Weserbergland-Stadion organisatorisch bestens über die Bühne. Dennoch war laut Wittkopp diesmal vieles anders: „Wir stecken als Verein noch in den Kinderschuhen, von den inzwischen über 170 Mitgliedern sind die meisten Kinder und Jugendliche. Da ist es nicht einfach, die erforderlichen Helfer zu stellen.“ Der Optimismus des Organisationsteams aber war berechtigt: „Wir haben tolle Unterstützung bekommen, personell keine Probleme und sind mit rund 100 Helfern im Einsatz“, freut sich Dirk Knoche. hek



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