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Fußball: Tünderns Traum-Trio Tegtmeyer, Kramer und Aydin will auch in Bückeburg treffen

„Das magische Dreieck“

BEZIRK HANNOVER. Eigentlich galt es als verschollen, doch jetzt ist es aus der Versenkung wieder aufgetaucht: Das „magische Dreieck“. Allerdings diesmal nicht in der Fußball-Bundesliga, wo einst der VfB Stuttgart mit Giovane Elber, Fredi Bobic und Krassimir Balakow ein brillantes Offensiv-Feuerwerk abbrannte.

veröffentlicht am 21.11.2018 um 17:03 Uhr

Robin Tegtmeyer führt Tünderns Tor-Trio mit 14 Treffern an. nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Sondern ein paar Etagen tiefer in der Landesliga. Denn hier beim HSC BW Tündern zaubert mit Robin Tegtmeyer, Lukas Kramer und Ugur Aydin ein neues Traum-Trio der Konkurrenz regelmäßig Sorgenfalten auf die Stirn. 90 Minuten kollektives Rätselraten, wie Tünderns Abteilung Attacke zu stoppen ist, sind hier das Top-Thema. Meistens heißt es aber hinterher, Aktenzeichen ungelöst, denn einer trifft eigentlich immer, oft sogar das komplette Terzett. Eine geballte Offensivkraft, die im Moment ihresgleichen in der 6. Liga sucht. Ohne die drei von der „Tor-Stelle“ wäre der zweite Tabellenplatz für die Schwalben wohl kaum realisierbar gewesen. Ein Blick auf die Bilanz macht das auch schnell deutlich. Allein 31 (!) der bislang 40 erzielten HSC-Saisontreffer gehen auf das Konto von Robin Tegtmeyer (14), Lukas Kramer (10) und Ugur Aydin (7). Und wenn man denn so will, passt hier auch irgendwie der fiktive Vergleich mit Stuttgarts einstigem magischen Dreieck. Von den Positionen her könnte Wirbelwind Tegtmeyer den Elber geben, Kramers Spielweise im Angriff ähnelt dagegen mehr der von Bobic. Und für den dynamischen Mittelfeldmotor Aydin bliebe die Balakow-Rolle. Und schon am Freitag (19.30 Uhr) will Tünderns Traum-Trio nun das nächste Kapitel seiner Erfolgsstory schreiben. Dann reist die Elf von Trainer Siegfried Motzner zur Spätschicht nach Bückeburg. Verbunden mit einer klaren Aussage von HSC-Sprecher Willi Gurgel: „Flutlicht liegt uns.“
MTV Almstedt – Bad Pyrmont (So., 14 Uhr). Es gibt sicherlich Auswärtsreisen, die mehr Stress versprechen. Nun, der Trip zum Drittletzten gehört nicht unbedingt dazu. Vorausgesetzt, die Einstellung stimmt bei der Spielvereinigung. Doch daran dürfte es nicht mangeln, denn die Fußball-AG von Trainer David Odonkor befindet sich nach dem Erfolg (3:1) beim SV Iraklis wieder in der Spur und könnte nun bei einem weiteren Dreier sogar dezent nach oben blicken. Deshalb gilt es, den Aufwind von Hannover im letzten Auswärtsspiel des Jahres aber auch zu nutzen. Dabei helfen könnte vor allem Torjäger Pascal Hannibal, der nach seiner Gelbsperre ins Team zurückkehrt.



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