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Wer spielt – wer nicht? Nur Halvestorfer Auftritt in Stadtoldendorf scheint sicher

Das große Rätselraten

Bezirk Hannover. Wer spielt – wer spielt nicht? Wie immer, wenn der Fußball Ende Februar wieder ins Rollen kommen soll, beginnt das große Rätselraten bei den Klubs, und der besorgte Blick Richtung Himmel wird zur Pflichtübung. Auch diesmal stehen wieder zahlreiche Spiele im Fußball-Bezirk Hannover auf der Kippe.

veröffentlicht am 27.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:15 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Sollte es noch einmal regnen, wäre schnell Feierabend auf vielen immer noch aufgeweichten Plätzen. Hochgradig gefährdet ist vor allem das angesetzte Bezirksliga-Derby (So., 15 Uhr) zwischen der SpVgg. Bad Pyrmont und dem MTSV Aerzen, denn der Platz an der Südstraße steht teilweise noch unter Wasser.

Etwas freundlicher gestaltet sich im Moment noch die Situation beim SV Lachem/Haverbeck. „Wir wollen unbedingt spielen und uns für die ganz bittere 0:10-Pleite im Hinspiel revanchieren“, ist Trainer Tarik Önelcin vor dem Kreis-Duell (So., 15 Uhr) gegen den HSC BW Tündern noch zuversichtlich. Der Einsatz von Daniel Schröder und Latif Kiki ist allerdings noch fraglich. Ein paar plötzliche Tropfen von oben könnten am Haarwege aber alles wieder ändern.

Noch kein grünes Licht hat auch der WTW Wallensen, der am Sonntag (15 Uhr) in Holzminden antreten soll. „Die Partie wird wohl nicht stattfinden“, glaubt Sprecher Thomas Schütte. Wenn doch, geht es für den abstiegsbedrohten Ostkreisklub im Kellerduell schon um die berühmte Wurst.

Keine großen Sorgen um eine noch unnötig verlängerte Winterpause muss sich eigentlich nur die SSG Halvestorf machen, denn am Sonntag (15 Uhr) wartet der FC Stadtoldendorf. Und der hat bekanntlich einen Kunstrasen. Für Trainer Ralf Fehrmann ist der ungewohnte Untergrund kein Problem, denn sein Team ist topfit und dank einiger positiver Testspiele in Afferde für die etwas anderen Anforderungen auf einer Plastikwiese gewappnet. Wieder im Halvestorfer Kader steht Mittelfeldspieler Timo Möller. Könnte sein, dass er nach einer langen Verletzungspause sein Comeback in Stadtoldendorf feiert.

Die gepackte Sporttasche noch fest im Auge haben müssen auch Hagens Germanen, die von der Ansetzung her bereits heute (15 Uhr) beim VfL Bückeburg II antreten müssen. Noch gab es jedenfalls keine negativen Signale aus dem Kreis Schaumburg. Trainer Stephan Meyer nimmt es ohnehin, wie es kommt. „Wenn wir dort antreten müssen, wollen wir auch gewinnen“, macht er deutlich. Cristiano dos Santos kann dabei nicht mithelfen, denn der brummt seine Gelb-Sperre ab.

Auch in der Landesliga sitzt die SG Hameln 74 vor dem Gastspiel am Sonntag (15 Uhr) beim TuS Garbsen noch ein bisschen zwischen den Stühlen. Zwar signalisierte der Tabellenzwölfte aus dem Raum Hannover gute Voraussetzungen für die Austragung der Partie, aber sicher ist eigentlich nur das Amen in der Kirche. Sollten die Hamelner allerdings wieder nicht zum Zug kommen, wartet in nächster Zeit ein absoluter Nachhol-Marathon auf die Bicknell-Elf. 13 Spiele stehen erst auf dem Konto. Blieben also noch 17 Partien bis zum Liga-Ende am 29. Mai übrig. Keine Frage – das wird hart.



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