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Aerzen und Halvestorf trafen zuletzt in der Saison 92/93 aufeinander – damals noch in der Kreisliga

Das erste Derby nach 20 Jahren

Hameln-Pyrmont. Derbytag am Aerzener Veilchenberg! Im Bezirksliga-Duell kreuzen am Sonntag (15 Uhr) endlich mal wieder der MTSV Aerzen und die SSG Halvestorf die Klingen. An das letzte Punktspiel-Duell zwischen den beiden Vereinen können sich auch nur noch die Altmeister erinnern.

veröffentlicht am 27.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:41 Uhr

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„Das liegt bestimmt schon über 20 Jahre zurück“, konnte sich Aerzens Fußball-Chef Karsten Hoppe noch dunkel erinnern. Und bei einem Blick in die Annalen des Kreisfußballs klärte sich diese Frage auch ganz schnell auf. In der Saison 1992/93 standen sich der MTSV und die SSG zum letzten Mal gegenüber – damals noch in der Kreisliga. Die Halvestorfer setzten danach zum Durchmarsch bis in die Landesliga an, und seit dieser Zeit trafen sich die Mannschaften höchstens mal zu einem lockeren Freundschaftsspiel.

Trotz der langen Derby-Pause sieht Hoppe der Auseinandersetzung mit breiter Brust entgegen: „Eigentlich müssten uns die Halvestorfer liegen. Deshalb möchte ich schon einen Punkt an der Humme behalten.“ Die Elf vom Piepenbusch ist für Aerzens Cotrainer auch nicht unbedingt der Überflieger, sondern eher die Überraschungsmannschaft der Liga. Und gegen die hofft Hoppe vor allem, dass seine Abwehr kompakt steht. Denn Halvestorfs Vorteile liegen für ihn klar in der Offensive: „Die sind im Angriff gut besetzt und haben mit Björn Bertram einen Mann, der geschickt die Fäden zieht.“ Den Antreiber im Mittelfeld müssen die Aerzener, bei denen weiterhin Dominic Meyer ausfallen wird, in den Griff bekommen.

Für SSG-Spartenleiter Burkhard Büchler soll der Höhenflug seiner noch ungeschlagenen Jungs auch an der Humme nicht abreißen: „Wir wollen auch dort etwas mitnehmen.“ Mindestens einen Punkt plant Büchler ein.

Im zweiten Derby treffen bereits heute (16 Uhr) der TSV Bisperode und Germania Hagen zusammen. Die spielten übrigens zuletzt in der Saison 2010/11 im Pappelstadion gegen einander. Da legten die Germanen mit einem 4:2-Sieg den Grundstein für den Bezirksligaaufstieg. Einen erneuten Dreier würde Hagens Trainer Steffen Hüsing zwar gern mitnehmen, doch dafür muss er morgen vor allem eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung haben. Und danach sah es gestern beim Training überhaupt nicht aus, denn auf seiner Ausfallliste standen jede Menge Namen. Doch Hüsing hofft, dass bis morgen der eine oder andere Akteur doch noch Entwarnung geben kann: „Wenn dann noch die Einstellung stimmt, können wir wieder mal einen Dreier einfahren. Aber es geht nur über Kampf.“ Die SG Hameln 74 spielt (So., 15 Uhr) in der Nordstadt gegen den VfB Bodenberg. Nach dem knappen 2:1 in Lamspringe erwartet Trainer Paul Bicknell mehr Druck nach vorn. Dazu steht ihm fast der komplette Kader zur Verfügung. Geklärt ist nur die Torwartfrage: Nach dem Abgang von Artjom Grincenko zu RW Hessisch Oldendorf ist Frederic Quindt die neue Nummer eins.kf

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