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Eintracht Hameln erwartet Bezirksliga-Tabellenführer Nettelrede zum Topspiel

Das Duell der Titelfavoriten

Bezirk Hannover. Obwohl seine Mannschaft bislang noch keinen Punkt abgegeben hat: Das Wort „Aufstieg“ nimmt Werner Schwekendiek, Trainer der Bezirksliga-Fußballerinnen des TSV Nettelrede, bislang nicht in den Mund. Das könnte sich am Sonntag ändern. Um 11 Uhr treten die Nettelrederinnen zum Spitzenspiel beim ESV Eintracht Hameln an, der mit drei Punkten Rückstand hinter dem TSV auf dem zweiten Rang liegt: „Wenn wir das auch gewinnen und das Rückspiel in drei Wochen, muss man sagen: Wir gehören zu den Favoriten“, sagt Schwekendiek. Für Sonntag gibt er die Favoritenrolle aber noch an die Gastgeberinnen ab: „Die haben ein eingespieltes Team und sind sehr gefährlich bei Standards.“ Denise Kruppki wird gegen ihren Ex-Klub aus privaten Gründen fehlen. Auch Vanessa Schrieber, Alena Wickert und Kim-Leonie Haves sind nicht dabei. „Aber ich habe 14 Spielerinnen dabei, die das Spiel gewinnen können“, sagt Schwekendiek. „Gegen starke Gegner spielen wir seit Jahren gut – wir müssen keine Angst haben.“ Hamelns Torjägerin Vanessa Renziehausen-Philipps gilt das Augenmerk der TSV-Defensive. Sie traf bislang siebenmal. Nettelredes Anna-Lena Oltrogge und Henrike Sustrath waren schon jeweils zehnmal erfolgreich. „Da wird sich Hameln was einfallen lassen“, sagt Schwekendiek, der daher taktisch umstellen will: „Wir werden Hameln ärgern.“

veröffentlicht am 26.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:21 Uhr

ESV-Coach Sven Brostedt hat großen Respekt vor dem Gegner: „Was Werner und seine Damen bisher geleistet haben, ist beeindruckend. Allerdings werden wir nicht ängstlich in diese Begegnung gehen, da auch wir uns nicht verstecken zu brauchen.“ Nach anfänglichen Schwierigkeiten, „haben wir uns gefangen und auch recht souverän unsere Punkte eingefahren“.

Auch dem Topspiel wollen die Hamelnerinnen ihren Stempel aufdrücken und Nettelrede nicht zur Entfaltung kommen lassen. Brostedt erwartet ein Spiel auf Augenhöhe: Jaqueline Edeler, Saskia Gödecke und Marlene Debicki werden dem ESV Eintracht Hameln am Sonntag zwar fehlen, aberBrostedt ist optimistisch, „dass wir mit einer couragierten Leistung die drei Punkte in Hameln behalten werden“.

Weiter spielen: Inter Holzhausen – 1. FC Wunstorf (So., 12 Uhr). .jab/aro



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