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Fußball: Auszeichnung für Gerd Nähring, Hartmuth Mick und Bernhard Pohl

„Danke Schiri“

HAMELN-PYRMONT. Fußball ohne Schiedsrichter? Das kann man sich kaum vorstellen. Doch die Zahl der Referees gerade in den unteren Spielklassen geht immer weiter zurück. Dem muss entgegengewirkt werden, weiß auch der DFB.

veröffentlicht am 29.11.2017 um 13:55 Uhr
aktualisiert am 29.11.2017 um 14:50 Uhr

Kreisfußball-Chef Andreas Wittrock (2. v.l.) und Dieter Schröder (r.) ehren Gerd Nähring (l.) und Hartmuth Mick. Foto: hek
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Um die Arbeit der Unparteiischen in ein besseres Licht zu rücken und besser zu würdigen, hat er mit Unterstützung der DEKRA die Aktion „Danke Schiri“ ins Leben gerufen. „Sie soll das Engagement der Schiedsrichter an der Basis würdigen“, machte jetzt Dieter Schröder (2. Vorsitzender des Kreisschiedsrichter-Ausschusses) deutlich. Gemeinsam mit Kreisfußballchef Andreas Wittrock ehrte Schröder bei der Schiedsrichter-Fortbildung Gerd Nähring (SSG Halvestorf) und Hartmuth Mick (FC Flegessen) sowie Bernhard Pohl (TB Hilligsfeld) für ihre besonderen Verdienste.

Bei der Auswahl der Geehrten entscheide, so Schröder, nicht die Spielklasse, in der sie aktiv sind. Ebenso spielen auch Beobachtungsergebnisse oder Schiedsrichter-Rankings keine Rolle. Vielmehr geben viele Spieleinsätze beispielsweise, ein jahrzehntelanges Engagement in der Schiedsrichter-Gemeinschaft oder auch der ehrenamtliche Einsatz abseits des Spielfelds das entscheidende Kriterium. Für die drei „Danke Schiri“-Preisträger trifft das beispielhaft zu. So wurde Gerd Nähring nicht nur schon Schiedsrichter des Jahres (2015), sondern ist auch Ansetzer im Jugendbereich, und so ist Hartmuth Mick seit über 50 Jahren als Unparteiischer aktiv. Bezeichnend für die Schiedsrichter-Lage im Kreis Hameln-Pyrmont: Mangels Kandidaten konnte keine Ehrung im Frauen- und Jugendbereich vorgenommen werden. hek

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