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Dewezet-Supercup: Neuer Modus verspricht Spannung pur / Zwölf Teams kämpfen um den Titel

Cup der Emotionen

HAMELN. Volle Ränge, tolle Stimmung, Emotionen pur: Heute mutiert die Hamelner Rattenfänger-Halle wieder zum Fußball-Tempel. Über 1000 Zuschauer werden erwartet, wenn zum elften Mal die besten Hallenfußball-Teams der Region um den mit über 5600 Euro dotierten Dewezet-Supercup kämpfen.

veröffentlicht am 27.01.2018 um 00:00 Uhr

Emotionen und tolle Stimmung sind beim Dewezet-Supercup garantiert. Fotos: awa
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Denn das Topturnier ist das absolute Highligt der Winter-Saison. Mit einem Landesligisten, sieben Bezirksligisten, drei Kreisligisten und einem Klub aus der 1. Kreisklasse ist das Turnier wieder topbesetzt. Selbst die vermeintlichen Außenseiter wie die SG GoLüWa sind laut Dewezet-Geschäftsführer Heiko Reckemeyer nicht chancenlos: „Vor dem Jahr 2004 hat niemand geglaubt, dass Griechenland Europameister werden könnte. Im Fußball ist alles möglich.“

Eins steht schon vor dem ersten Anstoß um 14 Uhr fest: Der goldene Siegerpokal wird den Besitzer wechseln, denn Titelverteidiger FC Eldagsen ist diesmal nicht am Start. Dafür fünf „Exoten“ aus den Nachbarlandkreisen. Und natürlich die „Crème de la Crème“ des Hameln-Pyrmonter Fußballs – allen voran Blau-Weiß Tündern als Landesligist. Die „Schwalben“ sind nach zuletzt zwei Turniersiegen in beeindruckender Supercup-Form. Motzners Jungs treffen in der Sparkasse-Gruppe A auf Bezirksligist Germania Hagen und Kreisligist TSG Emmerthal, die wohl um das zweite Viertelfinal-Ticket kämpfen werden.

Heiß auf den Supercup-Titel ist der SV Lachem – mit drei Turniersiegen die klare Nummer eins des Qualifikationsmarathons. „Wir wollen den Supercup gewinnen“, kündigte Egcon Musliji bereits selbstbewusst an. Allerdings hat das Team von Trainer Tarik Önelcin mit den Bezirksligisten SSG Halvestorf und FC Springe mit der VGH-Gruppe B das schwerste Los erwischt. Ein Selbstläufer ist das Weiterkommen bestimmt nicht, denn in dieser Hammergruppe ist schon jede Vorrundenpartie ein gefühltes K.-o.-Spiel. Verlieren verboten – sonst droht das vorzeitige Supercup-Aus.

Mit dem VfR Evesen und TSV Barsinghausen tummeln sich zwei weitere Favoriten in der Bessmann-Gruppe C. Nicht ausgeschlossen, dass einer der beiden Bezirksligisten bereits in der Vorrunde rausfliegt, denn Kreisligist TSVBisperode ist immer für eine Überraschung gut und hat den Supercup schon einmal gewonnen. Das Team von Spielertrainer Rik Balk sollte man auf jeden Fall auf der rechnung haben.

Die Citipost-Gruppe D ist für viele die wohl schwächste Vorrundengruppe, denn mit dem MTSV Aerzen ist hier nur ein Bezirksligist vertreten. Das Weiterkommen ist für den MTSV eigentlich Pflicht. Brisanz verspricht das Holzmindener Derby zwischen dem TSV Pegestorf (Kreisliga) und der SG GoLüWa (1. Kreisklasse). Das direkte Duell zwischen beiden Teams könnte gleichzeitig das „Endspiel“ um den Einzug ins Viertelfinale sein. Denn der neue Supercup-Modus verspricht Spannung pur! Erstmals wird die Vorrunde mit vier Dreiergruppen gespielt. Das heißt: Jeder Punktverlust könnte gleichzeitig auch das Turnier-Aus bedeuten, denn nur die besten zwei Teams jeder Gruppe kommen in die Endrunde. Vom Viertelfinale an geht es dann im K.-o.-System weiter. Wer verliert, fliegt raus.
Hinweis: Karten gibt es an der Tageskasse. Erwachsene zahlen 10 Euro, Kinder und Jugendliche 5 Euro. Hier geht´s zum Liveticker

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