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SSG Halvestorf empfängt Bavenstedt

Chancen steigen, dass Günzel bleibt

Fußball (aro). Entschieden hat er sich zwar noch nicht. Aber die Chancen steigen, dass Matthias Günzel der SSG Halvestorf auch in der nächsten Saison treu bleibt. Das deutete der Spielmacher der Dewezet-Sportredaktion gegenüber jedenfalls an. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Schwalben aus Tündern ihren verlorenen Sohn gerne zurückholen möchten. Dass der Wechsel angeblich schon perfekt ist, stimmt laut Günzel aber nicht: „Es ist durchaus möglich, dass ich in Halvestorf bleibe.“

veröffentlicht am 16.04.2011 um 16:49 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 22:21 Uhr

Auch SSG-Vorstandsmitglied Jörg Schmidt, der momentan mit den Spielern Gespräche über Vertragsverlängerungen führt, geht davon aus, „dass die Mannschaft zusammenbleibt, wenn wir den Klassenerhalt schaffen“. Bisher hätten nur Rik Balk und Paul Walz ihn darüber informiert, dass sie zur SG 74 wechseln. Beim Hamelner Nordstadtklub ist zwar auch Josef Selensky im Gespräch. Schmidt geht aber davon aus, dass der Kapitän an Bord bleibt, sofern die SSG auch nächste Saison in der Landesliga spielt. Daran zweifelt Günzel schon längst nicht mehr: „Wir schaffen das! Davon bin ich überzeugt.“ Günzel geht sogar davon aus, dass die Piepenbuschkicker am Sonntag (15 Uhr) zu Hause gegen den Tabellenvierten aus Bavenstedt gewinnen. Sein Selbstvertrauen kommt nicht von ungefähr. Ein Blick auf die Heimtabelle spricht für sich: Hinter dem 1. FC Wunstorf (31 Pkt.), der SG Diepholz (29 Pkt.) ist Halvestorf mit 25 Punkten aus zwölf Heimspielen momentan Dritter. Im Gegensatz zur heimstarken SSG zählt Bavenstedt auswärts nicht gerade zu den stärksten Teams der Liga, denn von elf Partien auf fremden Rasen wurden sieben verloren. „Außerdem haben die schon 40 Gegentore kassiert. Das spricht nicht gerade für die Abwehr“, so Günzel. Dafür, dass seit dem Trainerwechsel die Ergebnisse stimmen, hat er eine simple Erklärung: „Wir haben unser Spielsystem umgestellt.“ Im Gegensatz zur Hinrunde, als man sich oft zu weit in die eigene Hälfte zurückzog, „setzen wir die Gegner mit aggressivem Pressing früher unter Druck“. Offenbar mit Erfolg.



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