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Nachwuchskicker von Eintracht Afferde im Porträt

Carlos – der Ballverteiler

Hameln-Pyrmont. Talente im Fokus: Heute stellt die Hessisch Oldendorfer Handballerin Franca Seidensticker den Afferder Nachwuchskicker Carlos Weide vor. Morgen drehen wir den Spieß um, und Sie erfahren von Carlos, was Franca so alles macht.

veröffentlicht am 15.10.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

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Hameln-Pyrmont. Carlos Weide ist 16 Jahre jung – und Fußballer mit Leib und Seele. „Die Leidenschaft habe ich wohl von meinem Vater Dennis, denn der spielte in der Jugend auch erfolgreich Fußball“, vermutet der B-Junior von Kreisligist Eintracht Afferde. Bereits mit vier Jahren stürmte er schon das erste Mal über den Platz, damals noch in seinem Heimatdorf beim TSC Fischbeck.

Und schon bald ließen dort die schönen Momente im Leben eines jungen Fußballers nicht lange auf sich warten. „Wir gewannen mit der F-Jugend mal 24:0 gegen Großenwieden und ich schoss damals 12 Tore“, erinnert sich Carlos Weide noch haargenau an seine Sternstunde. Bis heute sein größter Erfolg als Torjäger. Es folgten Einsätze in der Spielgemeinschaft Wesertal, die sich nach acht Monaten aber schon wieder auflöste. Fast zwangsläufig musste sich der glühende Fan des FC Bayern München – Lieblingsspieler Mario Götze – einen neuen Klub suchen. Doch der war schnell gefunden. Seit 2013 heißt seine neue Fußball-Heimat Eintracht Afferde. Und hier spielt der mittlerweile ins offensive Mittelfeld beorderte Nachwuchskicker mit seiner Mannschaft um den Titel in der Kreisliga, Staffel 2, mit. Auch dank der klugen Pässe von Carlos, der sich in der Rolle des Vorbereiters und Ballverteilers pudelwohl fühlt. „Bis jetzt haben wir alle Spiele gewonnen und schon ein Torverhältnis von 38:1. Wir wollen versuchen, in die Bezirksliga aufzusteigen“, gibt der Schüler am Hamelner Schiller-Gymnasium die Afferder Zielsetzung wieder. Ob das klappt, wird sich spätestens im Sommer beim Entscheidungsspiel gegen den Sieger der Parallelstaffel herausstellen. Natürlich gab es auch schon bittere sportliche Momente in seiner noch jungen Karriere. Zum Beispiel im Kreispokal. „2013 haben wir durch einen unglücklichen Elfmeter knapp mit 1:2 gegen Union Pyrmont verloren“, blickt Carlos zurück. Im Vorjahr fiel die Niederlage beim 1:6 gegen den gleichen Kontrahenten dagegen schon deutlicher aus. Tat dem Fischbecker aber genauso weh. Doch Fußball ist bei aller Leidenschaft nicht unbedingt alles. Und so möchte Carlos Weide – Lieblingsfächer Sport und Geschichte – in zwei Jahren unbedingt sein Abitur machen und danach studieren: „Ob ich dann noch genügend Zeit für den Fußball habe.“



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