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Halvestorfs Neuzugang Manuel Capobianco gibt Debüt gegen Ex-Klub TSG Emmerthal

„Capos“ schnelle Rückkehr

Bezirk Hannover. Der verlorene Sohn kehrt schneller zurück als erwartet. Erst im Sommer wechselte Manuel Capobianco vom Kreispokalsieger TSG Emmerthal zum Bezirksligisten SSG Halvestorf. Heute kehrt „Capo“, wie ihn seine Freunde nennen, schon wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück, denn – wie es der Zufall so will – in der 1. Runde des Bezirkspokal treffen die beiden Klubs gleich direkt aufeinander.

veröffentlicht am 02.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:14 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Für Capobianco ist das Duell gegen seinen Ex-Klub nicht nur sein Debüt für Halvestorf, sondern ein gefühltes Heimspiel: „Ich wohne ja immer noch in Emmerthal – nur wenige Minuten vom Stadion entfernt.“ Dass sich der 24-Jährige „tierisch“ auf die Partie freut, ist verständlich. Denn der Emmerthaler spielte seit seiner Jugend – bis auf ein kurzes Intermezzo bei Preußen Hameln und Tündern – für die TSG, „bei der ja auch viele meiner Kumpels spielen“. Einer davon ist Kapitän Murat Bendes, der sich auf das Wiedersehen mit „Capo“ freut: „Ich bin mal gespannt, ob er sich in der Gäste-Kabine umzieht oder bei uns.“ Dass sich Capobianco nach dem Kreispokalsieg mit der TSG Richtung Halvestorf verabschiedete, nimmt ihm in Emmerthal niemand übel. „Ich wollte einfach noch einmal etwas Neues ausprobieren. Es war für mich der richtige Zeitpunkt, auch weil ich unbedingt mal in der Bezirksliga spielen wollte“, begründet der Torjäger seinen Wechsel zur SSG, bei der er sich schon jetzt „pudelwohl“ fühlt: „Die Stimmung im Team ist super. Und auch das Training macht richtig viel Spaß.“

Die ersten zwei Wochen der Saisonvorbereitung hat Capobianco zwar verpasst, weil er in Duisburg war, doch dann legte er richtig los – und hinterließ auch in den Testspielen einen so guten Eindruck, dass er gute Chancen auf einen Platz in der Startelf haben dürfte. Während Capobianco in Emmerthal zuletzt als linker Verteidiger in der Viererkette aushelfen musste, setzt Halvestorfs neuer Coach Stefan Nehrig auf seine Torjägerqualitäten im Sturm. Und da soll er heute nicht nur für frischen Wind sorgen, sondern auch für die Tore.



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