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Bringt er den Erfolg zurück?

Ralf Fehrmann will beim Comeback in Halvestorf langfristig etwas aufbauen

veröffentlicht am 18.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:25 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Halvestorf. Die Wunden von einst sind anscheinend geheilt – denn er ist wieder da. Eigentlich hatte Trainer Ralf Fehrmann die Akte SSG Halvestorf vor vier Jahren menschlich tief enttäuscht zugeklappt, wollte nichts mehr wissen und hören vom Klub am Piepenbusch.

Viel Herzblut, Engagement, ein außergewöhnlicher Double-Triumph im Bezirkspokal und der Aufstieg in die Landesliga hatten damals nicht ausgereicht, um weiter in Ruhe arbeiten zu können. Völlig überraschend und genauso kurios musste der erfolgreichste Trainer der Halvestorfer Vereinsgeschichte seine Koffer packen. Der Grund: Es soll unüberbrückbare Differenzen mit der damaligen sportlichen Leitung gegeben haben. Sein Comeback ist jetzt allerdings nicht weniger überraschend. Mit Beginn des neuen Jahres übernimmt der mittlerweile 51-Jährige erneut das Kommando beim Bezirksligisten und wird dann offiziell auch die Nachfolge von Thilo Klotz antreten. „Mit einem guten Gefühl, denn die Chemie mit der jetzigen sportlichen Leitung stimmt“, stellt er fest.

Der Name Ralf Fehrmann ist zwar Programm, kehrt aber mit ihm auch der zuletzt vermisste Erfolg zurück? „Ich denke und arbeite immer langfristig, versuche etwas aufzubauen. Wenn die Mannschaft mitzieht, können wir vielleicht viel erreichen“, will der einstige Drittliga-Kapitän von Preußen Hameln 07 die neue Aufgabe zwar mit der nötigen Akribie, aber auch mit einer gesunden Portion Gelassenheit angehen. Zwei bis drei Jahre Zeit wird er schon benötigen, um ein Team zu formen, das wieder eine gute Rolle in der Liga spielen kann.

„Alles muss wachsen“, meint der Coach. In dieser Saison ist der Zug für die konstant instabilen Halvestorfer zwar schon längst in Richtung Titelvergabe abgefahren, Fehrmann formuliert aber dennoch für seine Aufbau-Zeit in der Rückserie einige klare Ziele. „Beim Blick auf die Tabelle sticht mir sofort die hohe Quote von 35 Gegentoren ins Auge. Das muss sich ändern“, will er vor allem das Defensivverhalten verbessern. Auch beim Thema Disziplin hat Ralf Fehrmann einige Defizite ausgemacht. Und wen wundert’s? Auch das soll sich ändern. Der Trainer wird sich nun in Einzelgesprächen so schnell wie möglich ein konkretes Bild von seiner Mannschaft machen. „Ich werde jetzt aber nicht schon an der Linie stehen“, wiegelt er ab.



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