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Nach Stolper-Hinserie sollen es Weiner, Krikunenko und Kaminski in Bisperode richten

Brenneckes „Trio Infernale“ macht Feuer

Das schmucke Pappelstadion in Bisperode hat sich als Fußball-Festung einen Namen im Kreisgebiet gemacht. Dort hörte der Gegner oft nur das Rauschen im Walde, denn Siege waren eigentlich Utopie. Wohlgemerkt waren, denn der Zauber scheint ein wenig verflogen. Wo die einzige Anzeigentafel der Kreisliga in der Vorsaison regelmäßig vor TSV-Toren nur so glühte, herrschte vor der Winterpause meist nur Tristesse. Der neue Trainer Werner Brennecke musste bis zum 11. Spieltag warten, ehe er endlich das erste Erfolgserlebnis vor heimischer Kulisse feiern durfte. Gelb-Blau gewann 3:1 gegen Afferde und ließ in der Folgezeit noch drei weitere Siege gegen Klein Berkel (3:0), Hastenbeck (4:1) und Grohnde (4:1) folgen.

veröffentlicht am 19.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:49 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Außerdem wurden noch zwei Pünktchen gegen Marienau (2:2) und Hemeringen (3:3) verbucht. Der letztjährige Vizemeister kam einfach nicht in die Gänge und rumpelte im Stolpertakt durch das Niemandsland der Kreisliga.

Platz sieben ist gewiss nicht die Erfüllung für ein Team, das noch vor Kurzem an der Bezirksliga geschnuppert hat. In der Fremde feierte Bisperode drei Erfolge in Grohnde (3:0), Börry (4.2) und Rohden (4:0) und erzielte auch noch ein beachtliches 3:3 beim Tabellendritten Aerzen.

Das war für Kapitän Daniel Krikunenko und seine Teamkollegen bislang allerdings der einzige Achtungserfolg gegen ein Spitzenteam. Im Vorjahr war das noch völlig anders. Da dominierte der TSV die Liga auch dank seiner drei Topleute Sascha Weiner, Peter Kaminski und eben Krikunenko. Doch das „Trio Infernale“ musste fast die gesamte Hinrunde eine Zwangspause einlegen. Aber jetzt kann Brennecke wieder volle Fahrt aufnehmen und noch einmal durchstarten, denn Weiner und Krikunenko haben ihre Verletzungen auskuriert und Kaminski ist aus Afghanistan zurück. Klarer Fall: Das Pappelstadion wird bald wieder beben und die Anzeigentafel glühen.

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  • Fingerzeige: Trainer Werner Brennecke gibt beim TSV Bisperode die neue Richtung vor. Foto: nls


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