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Fußball: Trainer nach schwerer Krankheit auf dem Weg der Besserung

Brenneckes harter Kampf

veröffentlicht am 29.08.2016 um 19:28 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:12 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Das war aber angesichts der großen Hitze beim 5:0-Sieg der Schwalben nur eine Fata Morgana. Und so fiel dem Coach am Montag auch fast die Zeitung aus der Hand, als er seinen Namen im Sportteil las.

Eine schwere Operation mit diversen Komplikationen und zehn Tagen im künstlichen Koma hatten Brennecke wochenlang außer Gefecht gesetzt. Eine unglückliche Verkettung von Schicksalsschläge, die einen Menschen an seine Grenzen bringen. Plötzlich zählt nur noch das nackte Überleben, an Fußball war in diesen schweren Zeiten nun wirklich nicht zu denken. „Ich habe alles auf einmal bekommen, was ich nicht brauche“, beschreibt der einstige Bisperoder Erfolgscoach sein kompliziertes Krankheitsbild.

Doch Werner Brennecke kämpfte sich durch und ist nun wieder auf dem Weg der Besserung – und natürlich heilfroh, endlich das Krankenhaus verlassen zu haben.

Für ihn ein kleiner, aber ganz wichtiger Schritt in Richtung vollständiger Genesung. Damit der Übungsleiter nun in absehbarer Zeit wieder auf allen Ebenen voll belastbar wird, steht jetzt noch eine mehrwöchige Reha auf dem Programm. „Danach werde ich wieder angreifen“, gibt er sich optimistisch. Soll heißen: Nicht nur im Beruf, sondern auch auf der Bank des MTV, der ihm für seine Rückkehr alle Zeit der Welt gibt.

„Spätestens am 2. Oktober im Heimspiel gegen Germania Hagen will ich dabei sein“, hat Brennecke aber schon ein festes Ziel für sein Comeback im Auge. Und das hat auch einen Grund: Auf der Gegenseite arbeitet mit Stephan Meyer nicht nur ein Arbeitskollege, sondern auch ein Freund.



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