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Das Ostkreisderby: Bisperode erwartet Lauenstein

Brennecke: „Wir müssen im Kopf klar werden“

Hameln-Pyrmont. Im stets brisanten Ostkreisderby der Fußball-Kreisliga ist der TSV Bisperode heute (19 Uhr) Gastgeber für den MTV Lauenstein. TSV-Trainer Werner Brennecke will dabei mit einem Sieg den Anschluss an die Tabellenspitze schaffen.

veröffentlicht am 28.10.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

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Beim Blick auf die Tabelle der Fußball-Kreisliga kommt sich Trainer Werner Brennecke derzeit noch vor wie im falschen Film: Nicht Top-Favorit TSV Bisperode (21 Punkte) spielt die Hauptrolle im Titelrennen, sondern Eintracht Afferde (30). Auch BW Salzhemmendorf (26) ist als Zweiter noch dicker im Geschäft als der TSV auf Platz drei (21). Mit dem momentanen Status als bester Nebendarsteller will sich der TSV-Coach aber auf Dauer nicht zufriedengeben. „Wir wollen in die Bezirksliga aufsteigen und werden unser Ziel auch erreichen, da bin ich ganz sicher“, bleibt Brennecke selbstbewusst.

Nicht ohne Grund, denn seine Mannschaft ist bislang ungeschlagen und würde am Mittwochabend (19 Uhr) im Nachholspiel gegen den Ostkreisrivalen MTV Lauenstein mit einem Dreier wieder auf Tuchfühlung zum Spitzenduo gehen. Doch warum kam Bisperode bislang noch nicht so richtig auf Betriebstemperatur? „Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga hat die Umstellung auf die Kreisliga noch längst nicht in allen Köpfen stattgefunden. Hier müssen wir endlich klarer werden und jedes Spiel bis zum Ende konzentriert durchziehen“, hat der Coach das Übel längst erkannt. Weiß aber auch, dass man die richtige Einstellung zum Gegner nicht unbedingt „trainieren kann“.

Wäre das so, hätte der TSV Bisperode wohl kaum gegen Emmerthal (2:2) und Salzhemmendorf (1:1) in letzter Sekunde und auch in Eimbeckhausen (2:2) nach überlegen geführten Partien noch wertvolle Punkte verschenkt. Sechs Zähler, die Brennecke jetzt rein optisch beim Blick auf die Tabelle fehlen. Doch die Saison ist bekanntlich noch lang und Panik ohnehin ein Fremdwort für Bisperodes ehrgeizigen Trainer. „Ich stehe lieber am Ende ganz oben“, blickt er verheißungsvoll in die Zukunft. Die beginnt allerdings schon am Mittwoch gegen Lauenstein. „Eine überaus brisante Partie. Wer die auf die leichte Schulter nimmt, hat selbst Schuld“, warnt Werner Brennecke seine Mannen.

Wohl wissend, dass der MTV dem TSV unlängst beim 3:3 im Bezirksliga-Relegationsspiel einen ganz dicken Strich durch die Rechnung gemacht hat. „Da gibt es noch einiges zu korrigieren“, kann der Coach, der seinen Vertrag übrigens noch nicht verlängert hat, auf ein Déjà-vu durchaus verzichten. Ein Sieg ist für ihn Pflicht. ro

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