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Germania holt Luft im Abstiegskampf / Bad Pyrmont nur 0:0 in Eldagsen

Bozok eröffnet Hagens Torjagd – fünf Kracher gegen Sachsenhagen

Fußball (kf). Bezirksligist Germania Hagen hatte die 1:4-Pleite beim Spitzenreiter Holzminden längst abgehakt und unterstrich im Abstiegsduell gegen Viktoria Sachsenhagen tatsächlich Heimspiel-Qualitäten. Mit dem 5:2 (2:2)-Sieg, der lange Zeit auf der Kippe stand, verschafften sich die Germanen drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. „Wir mussten aber lange zittern, weil wir zu viele gute Chancen ausgelassen haben“, sagte Trainer Dirk Sölla nach dem Abpfiff. Schon in der ersten Viertelstunde ließ Hagen gleich drei Hochkaräter ungenutzt. Dafür schoss Gutzeit (19.) überraschend die Gäste nach vorn. Auch nach der 2:1-Führung, für die Vladimir Bozok (26.-Foulelfmeter) und Nico von Stietencron (32.) sorgten, fehlte die nötige Ruhe im Hagener Spiel. Dafür bedankte sich Poschlod (39.) mit dem 2:2. Nach der Pause stand die Abwehr um den stark spielenden Hauke Martensen wesentlich besser, auch die Chancen wurde konsequenter genutzt. Erst traf mit viel Übersicht Jan-Hendrik Kleine (69.), dann erhöhte Miguel Nunes (81.) auf 4:2. Danach konnten Hagens Fans aufatmen und sich über das 5:2 von Kevin Sölla (84.) freuen, der mit einer tollen Direktabnahme den Schlusspunkt setzte.

veröffentlicht am 26.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 08:21 Uhr

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Hagen: Frye – Mundhenk, Martensen, Stuckenberg, Trompa, Kleine, Streubel, Lippert (87. Pompa), von Stietencron (70. Sölla), Strobl (46. Nunes).

Bei der SpVgg. Bad Pyrmont hält die Torflaute an, denn auch beim FC Eldagsen reichte es für die Mannschaft von Trainer Reinhard Loges nur zu einem mageren 0:0. Auf einem holprigen Acker des „gefühlten 100 Jahre alten Platzes“ in Eldagsen blieben zwingende Torchancen und vor allem spielerische Qualität auf beiden Seiten rar. Vor der Pause scheiterte Nils Nehrig (44.) mit einem Kopfball, nach dem Seitenwechsel bewahrte Torhüter Stefan Schmidt (48.) mit einer Glanztat gegen FC-Torjäger André Gehrke sein Team vor einem Rückstand. Eine Viertelstunde vor Schluss scheiterte nicht nur Torben Rihn per Kopf am glänzend reagierenden Bürst im Eldagser Tor. Auch bei zwei gefährlichen Freistößen von Christopher Loges und Steve Diener war Bürst auf dem Posten. „Ein Sieg wäre für uns nicht unverdient gewesen, aber meiner Mannschaft fehlt derzeit im Angriff einfach die nötige Durchschlagskraft“, bemängelte Trainer Loges.

Bad Pyrmont: Schmidt – Konstantinidis (85. Marcel Heetel), Lott, Rihn, Y. Pape, Diener, G. Pape, Marco Heetel, Nehrig, Skorski, C. Loges.



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