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TuSpo-Trainer erklärt seinen Rücktritt

Böhm macht Schluss

Fußball (aro). Die TuSpo Bad Münder muss sich einen neuen Trainer suchen, denn Heiko Böhm macht Schluss.

veröffentlicht am 05.10.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:21 Uhr

Heiko Böhm

Dass der TuSpo-Trainer nach der 3:4-Derbypleite gegen Bakede das Handtuch warf, ist keine Überraschung. Schon vor Saisonbeginn drohte Böhm mit seinem Rücktritt. Der Grund: Bei einigen Spielern vermisste der Trainer die nötige Einstellung. Auch die Trainingsbeteiligung soll oft miserabel gewesen sein. Die Folge: Mit mageren zwei Siegen aus acht Spielen blieb die TuSpo, die anfangs sogar als Geheimfavorit gehandelt wurde, in der Leistungsklasse bisher weit hinter den Erwartungen zurück.

Weil Böhm das Gefühl hat, dass er seine Jungs nicht mehr erreicht, zog er nun die Konsequenzen. Für ihn macht ein weiteres Engagement keinen Sinn mehr . Dass der 60-Jährige die Lust am Trainerjob verloren hat, hat aber auch einen anderen Grund: „Weil es in der Leistungsklasse keine Linienrichter mehr gibt, kassieren wir andauernd klare Abseitstore“, sagt Böhm, der keine Lust mehr hat, sich darüber zu ärgern. Graue Haare habe er schließlich schon genug. Wer sein Nachfolger wird, steht noch nicht fest. Denn TuSpo-Spartenleiter Peter Böhm hatte mit dem Rücktritt seines Bruders nicht gerechnet.



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