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Fußball: Liemant im Pokalspiel auf der Bank

Bock schaut aus der Ferne zu

veröffentlicht am 07.10.2016 um 15:39 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

Die besseren Karten haben derzeit sicher die Wallenser. Der Pokalsieger von 2014 (5:0 gegen Afferde) rückt mit einer Serie von sechs Siegen in Folge in der Kreisliga-Tabelle bereits auf den zweiten Platz vor. Doch wenn auch über der Thüster Platte die Sonne lacht, so ist das für Salzhemmendorfs Trainer Oliver Bock kein Grund, die Flügel hängenzulassen. Im Gegenteil, der ehemalige Hamelner Oberliga-Spieler rechnet sich im Kampf um den Pott durchaus etwas aus: „Unser Ziel ist es, in die nächste Pokalrunde einzuziehen.“ Auch wenn der Saisonverlauf der Blau-Weißen, die vor dem Start als Titelanwärter gehandelt wurden, mit Rang sechs und vier Niederlagen keinesfalls so gut verlief wie beim Nachbarn vom Humboldtsee. Der behielt vor sieben Wochen in der Liga bereits mit 4:1 die Oberhand.

„Unser bestes Punktspiel haben wir sicher gegen Preußen Hameln gemacht“, erinnert sich Bock gern zurück. „Doch ansonsten mussten wir einfach zu viel improvisieren und die Mannschaft immer wieder neu aufstellen.“ Daran wird sich beim Kreispokalsieger von 2015 (2:1 gegen Eimbeckhausen) auch heute nicht viel ändern. Die Verletzungsliste ist nicht kleiner geworden. Im Gegenteil, mit Malte Fitzner und Aljoscha Grote fallen zwei weitere Leistungsträger aus.

Damit nicht genug, auch der Trainer selbst nimmt sich am Wochenende ausnahmsweise eine Auszeit. Entspannen und abschalten vom Fußball ist angesagt, wenn er sich mit seiner Familie ein paar Tage Urlaub gönnt und den Pokalauftritt seiner Jungs nur aus der Ferne verfolgen kann.

Bock hat im Vorfeld aber alles organisiert. Am Donnerstag wurden beim letzten Training alle wichtigen Details in Sachen Taktik und Aufstellung mit seinem Vertreter geklärt. Jörg Liemant wird beim Pokalkracher den Platz an der Linie übernehmen. Und gleich noch zwei Spieler aus der Reserve mitbringen, um die Lücken in der Ersten zu schließen. Der Urlauber ist sich sicher: „Es wird besser laufen, als zuletzt gegen Afferde.“



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