weather-image
15°
Matwijow wartet auf Spielerlaubnis / Halvestorf und Hagen wollen Krise beenden / SG 74 in Eldagsen

Blitz-Debüt? Das ist Bad Pyrmonts neuer Pole

Zwei Spiele, zwei Niederlagen. Für Germania Hagen und die SSG Halvestorf ist der Blick auf die aktuelle Bezirksliga-Tabelle ernüchternd. Beide Teams stehen zurzeit auf einem Abstiegsplatz. Das heißt: Verlieren verboten! Das gilt auch für die SpVgg. Bad Pyrmont, wenn man nach der Niederlage in Barsinghausen den Anschluss an die Top 3 nicht verlieren will. Und die SG Hameln 74 hat es auswärts mit dem zurzeit schwächelnden FC Eldagsen zu tun.

veröffentlicht am 25.08.2012 um 12:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:41 Uhr

Bad Pyrmonts neuer Pole Andrzej Matwijow

SpVgg. Bad Pyrmont

Bad Pyrmonts neuer Pole Andrzej Matwijow will zwar unbedingt spielen, aber bisher durfte sich der Ex-Fußballprofi das rot-weiße Trikot der Spielvereinigung noch nicht überstreifen, weil er noch nicht spielberechtigt ist. Doch das könnte sich vielleicht schon bis zum Heimspiel gegen Eintracht Exten (Sonntag, 15 Uhr) ändern. Pyrmonts Fußball-Chef Heiko Begemann hofft auf ein Blitz-Debüt des Neuzugangs, der mit Lukasz Skorski extra nach Polen gefahren ist, um dort die letzten Angelegenheiten zu klären: „Wir warten stündlich auf die Spielberechtigung. Wenn der polnische Fußball-Verband grünes Licht gibt, kann alles sehr schnell gehen“, so Begemann. „Ich gehe davon aus, dass spätestens bis zum 5. September alle Formalitäten des Wechsels erledigt sind.“ Fest steht: Nach der Niederlage in Barsinghausen zählt für Pyrmonts Coach Philipp Gasde gegen Exten nur ein Sieg, denn TSV-Coach Günther „Auge“ Buchholz reist mit einer Notelf an. Der Grund: Lars Anke, Norbert Fahl und Alexander Henze sind im Urlaub, Maximilian Bartels, Martin Jaskulski und Ruzmir Mehic sind verletzt. Pyrmont muss weiter auf Daniele Luggeri verzichten, der sich mit einer Oberschenkelverletzung herumplagt. Fraglich ist noch der Einsatz von Kodor Issa, der aufgrund von muskulären Problemen zuletzt fehlte.

Germania Hagen

Die Alarmglocken schrillen bei Germania Hagen immer lauter. Wer schon zu Hause mit 2:4 gegen Aufsteiger SV Degersen verliert, der zählt zum engen Kreis der Abstiegskandidaten. Auch wenn man das auf dem Hagen nicht so gerne hört. Wenn die Sölla-Elf, die auch am Sonntag (15 Uhr) in Evesen auf Marco Heetel und Nils Lippert verzichten muss, nicht schon wieder verlieren will, darf man sich solche Ballverluste im Spielaufbau (wie durch Georgios Konstantinidis direkt vor dem 0:1) nicht leisten. Auffällig ist auch das ungeschickte Zweikampfverhalten in der Defensive, das besser werden muss. Gleiches gilt für die Chancenauswertung. Auch wenn beim VfR am Sonntag Dennis Humke, Stanislav Gutsch und Freddy Reygers fehlen, werden es die Germanen mit ihrer mutlosen Spielweise schwerhaben. Denn wenn Evesens eher kleiner Torjäger Ylli Syla in Topform ist, wird er Hagens Abwehr, die zuletzt so löchrig wie ein Schweizer Käse war, schwindelig spielen.

SSG Halvestorf

Nach der peinlichen 1:2-Pleite in Leveste war Halvestorfs Coach Markus Schwarz angefressen. Zwei Spiele, zwei Niederlagen. „Ich bin stinksauer. So kann es nicht weitergehen“, machte Schwarz seinem Unmut Luft. Statt um den Titel mitzuspielen, dümpelt die SSG in der Abstiegszone herum. Und das schmeckt dem Trainer überhaupt nicht. Für ihn ist klar: Am Sonntag (15 Uhr) muss gegen den ebenfalls noch punktlosen TSV Hagenburg ein Heimsieg her – ohne Wenn und Aber. „Wir dürfen auf keinen Fall den Anschluss verlieren“, sagt Schwarz, der auf Kapitän Josef Selensky und Dominic Meyer verzichten muss. Hagenburg hatte zwar zuletzt in der Offensive große Probleme, doch die dürften der Vergangenheit angehören. Gegen Halvestorf kehrt nämlich Goalgetter Michael Huntemann in die Startelf zurück.

SG Hameln 74

Eigentlich wollte Hamelns Torjäger Mike König heute (16 Uhr) in Eldagsen sein Comeback feiern, aber daraus wird wohl nichts. „Mike ist immer noch nicht schmerzfrei“, sagt sein Sturmpartner Anatoli Deck, der am Donnerstag das Training schwänzte – „mit Erlaubnis des Trainers“. Um seinen Platz in der Startelf muss Deck nicht bangen, denn er war als Videojournalist beim Kreisliga-Hit Bisperode gegen Lachem beruflich im Einsatz. In Eldagsen erwartet die SG 74 eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe. Denn beim FCE, der mit einem 2:2 gegen Barsinghausen und einem 0:1 in Exten in die Saison startete, fehlt Rotsünder Marius Westenfeld, der fünfmal zuschauen muss. Dafür meldete sich Eldagsens Torjäger André Gehrke, der 26 Treffer in der vergangenen Saison erzielte, nach auskurierter Verletzung im Mannschaftstraining wieder zurück.aro

 



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt