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Fußball: Doppelpack beim Salzhemmendorfer 4:0 / Moniac und Maaß die Halvestorfer Garanten beim 2:0

Blau-Weiß jubelt: Einen „Tost“ auf Marcel

BEZIRK HANNOVER. Der Knoten ist geplatzt – Feieralarm bei BW Salzhemmendorf. Und bei der Siegesparty nach dem 4:0-Triumph über den 1. FC Sarstedt durfte er dann auch nicht fehlen: Der mehrfache „Tost“ auf Marcel.

veröffentlicht am 09.09.2018 um 17:05 Uhr
aktualisiert am 09.09.2018 um 19:22 Uhr

Spielt sich mit zwei Toren in den Blickpunkt: Marcel Tost. awa
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Der Torjäger, im Vorjahr noch in Diensten von SF Osterwald, erzielte seine beiden ersten Treffer (40./80.) für den Fußball-Bezirksligisten und avancierte zum Mann des Tages beim Aufsteiger. Neben Marcel Tost bewies einmal mehr auch Tim Geffert (87.-Strafstoß/88.) seine Abschlussqualitäten und legte dann noch einen späten Blitz-Doppelpack nach. Kurzum: Ein perfekter Samstag für die Elf von Trainer Paul Bicknell. Fand auch Kapitän Malte Fitzner. Seine Bilanz: „Wir haben uns so viel vorgenommen und in Sachen Einstellung und Willen eine tolle Vorstellung hingelegt“. Nach dem ersten Dreier hat sich die Kellertür in der Staffel 4 nun schon einen kleinen Spalt geöffnet. Soll der nun größer werden, muss Blau-Weiß kräftig nachlegen. Wie es geht, dürfte spätestens jetzt allen klar sein.


MTSV Aerzen - Koldinger SV 3:4 (0:3).Was der MTSV auch versucht, der erste Saisonsieg lässt weiter hartnäckig auf sich warten. Wer allerdings auch die komplette erste Hälfte völlig neben sich steht, der darf sich darüber aber auch nicht wundern. Erst nach einem 0:3-Rückstand durch Leon-Francisco Pulido (13./37.) und Jaaub Fakih (17.) kam Leben in die Aerzener Reihen. Leandro Franco Ribeiro (55.) und Agostino Di Sapia (64.) brachten den MTSV mit ihren beiden Toren wieder in Sichtweite eines Punktes. Doch abermals Pulido (69.) machte dann alle Hoffnungen zunichte. An der Niederlage änderte dann auch Ribeiros (74.) zweiter Treffer nichts mehr. „Wir haben eine tolle Moral nach der miserablen ersten Halbzeit bewiesen“, analysierte Sprecher Karsten Hoppe. Ein Lichtblick: Routinier Josef Selensky feierte sein Comeback.


Eintracht Afferde - Egestorf-Langreder II 1:2 (1:1) Die Krise bei der Eintracht nimmt nach der fünften Saisonniederlage immer dramatischere Formen an. Zwar bestimmte Afferde die Partie zunächst optisch, das erste Tor machte aber Egestorf II. Über den Führungstreffer von Torben Senft (32.) konnten sich die Gäste aber nicht lange freuen, denn Jörn Heinzelmann (37.) glich prompt aus. Danach passierte dann auf beiden Seiten nicht mehr viel. Nur Fabian Golombek (51.) wachte noch einmal kurz auf und besorgte den Siegtreffer. „Wir wären aufgrund der dünnen Personaldecke gegen diesen Gegner durchaus mit einem Zähler zufrieden gewesen“, ärgerte sich Sprecher Moritz Muschik.


SV Lachem – SW Enzen 4:3 (3:2). Die Hiobsbotschaften prasselten vor dem Anpfiff quasi im Minutentakt auf Trainer Tarik Önelcin ein. Mit Musliji, Karaliti, Ulus und Fichtner musste er kurzfristig aus den unterschiedlichsten Gründen noch ein Quartett ersetzen. Doch das Problem wurde zu seiner Erleichterung gemeistert. Auch dank der herausragenden Leistung von Torjäger Tayfun Dizdar, der drei Treffer (11./42./70-Strafstoß) erzielte. Außerdem war noch Soner Aslan (27.) für Lachem erfolgreich. Enzen hatte in Niklas Thiemann (17.), Marvin Schmidt (30.) und Leon Horstmann (88.) seine Torschützen.


SSG Halvestorf – VfR Evesen 2:0 (1:0). Die SSG war eigentlich nur in der Anfangsphase präsent und kam schnell zu einem Elfmeter. Den verwandelte Julian Maaß (10.) zwar in gewohnt sicherer Manier, stellte damit aber auch gleichzeitig die Offensivbemühungen der Hau-Elf komplett ein. Bis zur 92. Minute, denn tauchte der Torjäger noch einmal auf und legte das 2:0 nach. In der Zwischenzeit stolperte der Tabellenzweite, der Jan Bierwirth (81.) mit Rot verlor, von einer Verlegenheit in die andere. Und hätte Torhüter Fabian Moniac nicht einen absoluten Sahnetag erwischt, es hätte diesmal böse enden können für Halvestorf.



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