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0:3 – Salzhemmendorf aus dem Rennen

Bisperode in Meisterform

Hameln-Pyrmont. Mit der 0:3-Heimpleite im Ostkreisderby gegen den TSV Bisperode verabschiedet sich Blau-Weiß Salzhemmendorf vorerst aus Titelrennen der Fußball-Kreisliga.

veröffentlicht am 01.05.2016 um 14:07 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:44 Uhr

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Hameln-Pyrmont. Blau-Weiß sieht Schwarz. Und zwar richtig, denn nur in einer Woche hat Salzhemmendorf alles vor eigener Kulisse verspielt. So sieht es jedenfalls aus. Erst die 1:5-Pleite gegen Lauenstein – nun auch noch ein ganz bitteres 0:3 (0:2) gegen Bisperode. Die Titelchancen der Bock-Schützlinge in der Fußball-Kreisliga sind praktisch auf den Nullpunkt gesunken. Auch der Relegationsplatz zwei ist im Moment in weite Ferne gerückt.

Eitel Sonnenschein herrscht dagegen beim Ostkreisrivalen, der jetzt am Mittwoch (19 Uhr) mit einem weiteren Sieg im Nachholspiel gegen Pyrmont II den Abstand auf Spitzenreiter Afferde auf einen Punkt reduzieren kann. Dass der TSV Bisperode das Zeug zum Meister hat, unterstrich er mit einer starken Vorstellung. Schon mit dem ersten Angriff brachte Benedict Dreyer (1.) per Abstauber seine Farben in Führung. Ein kurioser Treffer, denn Torhüter Cord Meyer glitt ein vermeintlich harmloser Flankenball aus den Handschuhen. Für ihn ein gebrauchter Tag nach dem Motto „erst hatte ich kein Glück – und dann kam auch noch Pech dazu“. Berufsbedingt war Meyer zuvor erst mit Verspätung erschienen und die Partie auch dank der Bisperoder Großzügigkeit dementsprechend mit 20-minütiger Verzögerung angepfiffen worden. „Das macht auch nicht jede Mannschaft“, stellte Salzhemmendorfs Co-Trainer Karsten Fitzner lobend fest. Und während Blau-Weiß in der Folgezeit gleich mehrfach am überragende TSV-Keeper Robin Bartels scheiterte, legte Daniel Krikunenko (30.) auf der Gegenseite den zweiten Treffer nach.

Dustin Anders (51.) beseitigte dann mit einem fulminanten Freistoßkracher endgültig alle Zweifel am Derby-Triumph. „Bisperode war einfach erfahrener. Die wissen, wie sie solche Spiele angehen müssen“, musste auch Fitzner neidlos anerkennen. ro/awa

Bisperoder Jubeltaumel: In Salzhemmendorf hatte der TSV gleich dreimal Grund zur Freude. Foto: nls


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