weather-image
21°
Fußball: Abstieg rückt nach Osterpleiten immer näher / 2:0 – Aerzener Befreiungsschlag in Lachem

Bisperode auf Kreisliga-Kurs

BEZIRK HANNOVER. Von wegen frohe Ostern – der TSV Bisperode hatte nur faule Eier im Nest. Und das bedeutet im Klartext: Nach zwei weiteren deprimierenden Niederlagen gegen Bevern (1:4) und Hüddessum (1:3) neigt sich das Abenteuer Fußball-Bezirksliga langsam dem Ende zu.

veröffentlicht am 17.04.2017 um 18:02 Uhr

270_0900_40853_sp1804_lachem_2.jpg
Weiterlesen mit Ihrem Digital-Abonnement
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Trainer Paul Bicknell soll zwar schon seinen Rücktritt angeboten haben, aber der TSV-Vorstand um Manager Thilo Becker lehnte ab. Dem Vernehmen nach will er mit dem Coach bis zum Saisonende durchziehen. Dann verabschiedet sich der Brite ohnehin in Richtung BW Salzhemmendorf und der jetzige Lügder Coach Rik Balk übernimmt. Wie schon gegen Bevern lief der letztjährige Double-Sieger auch gegen Hüddessum einem Rückstand durch Christian Vollmer (36.), und Tim Ostrowski (58.) hinterher. Zwar konnte Yannick Wagner (71.) verkürzen, trotz weiterer Möglichkeiten lief aber nichts mehr beim TSV. Tobias Schildhammer (88.) macht dann den Deckel drauf.
SV Lachem – MTSV Aerzen 0:2 (0:2). Ehe der SV Lachem aus seinem Tiefschlaf aufwachte, lag er schon 0:2 zurück. Maximilian Ringleff (15.) und Mohamed Safwan (24.) münzten die starke Vorstellung der Aerzener im ersten Durchgang eiskalt in die nötigen Tore um und sorgten damit für den erhofften Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg. Kräftig Durchatmen ist nun im Team um Trainer Uwe Filla angesagt. Sein Lachemer Pendant Tarik Önelcin ärgerte sich dagegen maßlos über die Niederlage. „Wir waren vor der Halbzeit gar nicht auf dem Platz, so gewinnt man natürlich kein Spiel“, bilanzierte er. Zwar machte sein Team danach noch einmal Druck, doch die Aerzener Defensive hielt allen Angriffen stand. „Die waren griffiger als wir, damit geht der Sieg auch in Ordnung“, zeigte sich Lachems Coach als fairer Verlierer.
FC Ambergau – Germania Hagen 3:0 (3:0). Die Fahrt in den Vorharz tat den Germanen nicht gut. „Die erste Halbzeit haben wir verschlafen“, gab Hagens Coach Eldar Zahirovic zu. Da agierte der FC aggressiver und zeigte den Gästen auch gleich mal wie man Tore schießt. Nach dem 3:0, für das Kevin Köhler (11.), Dennis Sydow (37.) und Aaron Zimmermann (44.) gesorgt hatten, lief es für Hagen im zweiten Spielabschnitt besser. „Da haben wir kämpferisch besser gegengehalten, doch spielerisch sind wir trotzdem nicht so richtig in den Tritt gekommen“, bemängelte Zahirovic, der als Tabellenzehnter weiterhin mit dünner Luft im Kampf gegen den Abstieg leben muss.

Am Samstag spielten: SV Lachem – Halvestorf/H. 5:2 (1:0). Tore: 1:0 Adem Avci (25.), 2:0 Yalcin Ulus (50.), 3:0 Avci (55.), 4:0 Avci (57.-Foulelfmeter), 4:1 Matthias Günzel (68.), 4:2 Julian Maaß (74.), 5:2 Egcon Musliji (90.).
FC Stadtoldendorf – Germania Hagen 2:5 (0:3). Tore: 0:1 Abbas Issa (14.), 0:2 Markus Trompa (31.-Elfmeter), 0:3 Kiala Mbauzulu (43.), 1:3 David Bisset (45.), 2:3 Patrick Kirschnick (51.), 2:4 Anil Aranmis (75.), 2:5 Cristiano dos Santos (85.)
SV Alfeld – MTSV Aerzen 4:1 (2:0). – Tore: 1:0 Hilmar Teschner (11.), 2:0 Lukas Petrasch (27.), 3:0 Petrasch (66.), 3:1 Josef Selensky (87.), 4:1 Nasser Abdolkhani (90.+2)
TSV Bisperode – MTV Bevern 1:4 (0:3). – Tore: 0:1 Maurice Zinke (6.), 0:2 Fabian Hindrichs (22.), 0:3 Zinke (26.), 1:3 Abas Jaber (85.), 1:4 Fabian Verwohlt (90.+4)s.ro/kf

Das wird nichts mehr: Bisperodes Daniel Krikunenko. Foto: nls
  • Das wird nichts mehr: Bisperodes Daniel Krikunenko. Foto: nls
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare