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König und Dizdar neu – jetzt will Lachem noch Meister werden

Biester bläst zur Attacke: „Wir spielen jetzt mit drei Spitzen“

Fußball (ro). Was macht ein Spitzenklub der Kreisliga, der eigentlich schon den besten Sturm aufbieten kann? Richtig, er rüstet seine „Abteilung Attacke“ noch weiter auf. Macht für viele vielleicht keinen großen Sinn, für den SV Lachem aber schon. Hier am Haarwege herrscht wieder einmal winterliche Aufbruchstimmung. Fortan soll es nur noch vorwärtsgehen, also musste noch schnell ein „Königs-Transfer“ her.

veröffentlicht am 08.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:21 Uhr

Zwar ist Trainer Holger Biester heilfroh, dass er mit Soner Arslan und Baris Demirkaya (beide 21 Treffer) das „Duo infernale“ der Provinzliga in seinen Reihen hat, doch für ganz oben hat es noch nicht ganz gereicht. Aber genau das soll sich ändern und der momentane Platz vier nur eine kurze Episode in der Saisonvita bleiben. Ob der Coup mit Mike König tatsächlich zum Volltreffer wird, wird sich aber noch zeigen. Der ehemalige Torschützenkönig der 8. Liga kam nach einer Verletzung zu Saisonbeginn beim Bezirksligisten SG Hameln 74 nicht mehr so richtig auf Touren und sucht nun seine alte Form. Ist er aber wieder richtig fit, könnte der 26-Jährige in der neuen Umgebung zum Zünglein an der Waage werden. Darauf hofft natürlich auch Holger Biester.

„Wir haben nun ganz andere Möglichkeiten. Ich könnte sogar mit drei Spitzen spielen und werde es wohl auch tun“, will Lachems Coach der Konkurrenz aus Bisperode, Aerzen und Wallensen im Titelkampf noch einmal mächtig Druck machen. „Es ist alles offen, und unser Ziel bleibt der Aufstieg“, betont er. Der Blick auf die Tabelle gibt ihm recht. Der SV Lachem hat vor der am 3. März mit dem Nachholspiel beim WTW Wallensen beginnenden Rückserie sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bisperode (43). Das ist nicht die Welt.

Wer Meister werden will, der gewinnt seine Spiele aber bekanntlich nicht vorne, sondern in der Defensive. Und da kommt mit Tayfun Dizdar der zweite Neuzugang ins Spiel. Der einstige Stürmer, der schon einmal in Diensten des SV Lachem stand, ist bei seiner letzten Station Damla Genc weiter nach hinten gewandert und für Biester nun „mein Mann im zentralen Mittelfeld“. Beendet ist das Kapitel Lachem derweil für Paul Alles, der zu Eintracht Afferde wechselt. Auch Predrag Balcak geht: Sein Ziel ist der TSC Fischbeck.



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