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3:2-Sieg für Hessisch Oldendorf / 2:4-Pleite gegen Halvestorf: SG 74 zahlt Lehrgeld

Bezirkspokal: TuS schmeißt Hagen raus - und SG 74 zahlt Lehrgeld

Fußball (aro). Wer hätte das gedacht? Kreisligist TuS Hessisch Oldendorf sorgte mit dem 3:2-Sieg gegen Germania Hagen für die Überraschung des Tages in der ersten Runde des Bezirkspokals.

veröffentlicht am 07.08.2012 um 21:21 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:41 Uhr

Nach dem 0:1 (20.) von Torben Rihn läutete ein Doppelpack von Bujamin Kiki (34., 40.) die Wende ein. „Das 2:1 war ein Klasse-Tor“, schwärmte TuS-Coach Tarik Oenelcin. Das 3:1 (48.) durch Daniel Schröder sei die Vorentscheidung gewesen. Doch nach dem 3:2 (60.) von Georgios Konstantinidis wurde es noch einmal spannend, weil der Kreisliga-Aufsteiger nach der Ampelkarte für AndreasHelmel 20 Minuten in Unterzahl spielen musste.

Lehrgeld zahlen musste die SG Hameln 74, die gegen die SSG Halvestorf eine 2:4 (0:1)-Heimpleite kassierte. Beide Teams schenkten sich nichts. Die SG 74 lag bereits früh mit 0:1 (6.) zurück. Nach einem Super-Pass von Dominic Meyer ließ Dennis Schimanski Hamelns Keeper Artjom Grincenko keine Chance. Aber von diesem Schock erholte sich die Bicknell-Elf, die in der ersten Hälfte einige gute Chancen hatte, schnell: Nach einem Hilker-Pass schoss Felix Forche übers Tor. Nach einer Ecke köpfte Rik Balk knapp am Pfosten vorbei. Und die beste Möglichkeit hatte Anatoli Deck, der nach seiner Knöchelverletzung ein Blitz-Comeback feierte. Nach einem Querpass von Marc-Robin Schumachers traf der Torjäger das leere Tor nicht. Das wurde vom Gegner bestraft: Nach einer Fabrizius-Flanke traf erst Timo Möller (65.) für die Halvestorfer, die nach dem Seitenwechsel spielbestimmend waren. Danach verwandelte SSG-Kapitän Matthias Günzel, der im Strafraum unfair gestoppt wurde, den fälligen Strafstoß zum 3:0 (72.). Nachdem Sönke Wyrwoll (85.) zwischenzeitlich den Anschlusstreffer erzielte, sorgte Günzel mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 4:1 (89.) für die Vorentscheidung. Schumachers 4:2 (90.) war nur noch Ergebniskosmetik. Neben Hessisch Oldendorf und Halvestorf ist auch die Spvgg. Bad Pyrmont – wie berichtet – eine Runde weiter.



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