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Bezirkspokal: SG 74 und Halvestorf nicht in Bestbesetzung / Außenseiter TuS Hessisch Oldendorf will Germania Hagen ärgern

Bezirkspokal: Heute zwei Derbys

Fußball (aro). Nach Tünderns Bezirkspokal-Aus (0:2 in Bad Pyrmont) droht zwei weiteren Hameln-Pyrmonter Klubs am Dienstagabend der Knock-out.

veröffentlicht am 06.08.2012 um 12:08 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:41 Uhr

SG Hameln 74 – SSG Halvestorf (Di., 19 Uhr): Für Hamelns Coach Paul Bicknell („Ich will immer gewinnen“) ist die Bezirkspokal-Partie gegen Halvestorf keine lästige Pflichtaufgabe, sondern nach den vielen Tests eine wichtige Standortbestimmung vor dem Saisonstart. Und das sieht auch SSG-Coach Markus Schwarz so: „Hinterher wissen wir, wo wir stehen.“ In Bestbesetzung können beide Teams nicht antreten. Bei der SG 74 droht Abwehrchef Tobias Schulz (Bandscheibenvorfall) sogar das Hinrunden-Aus. Anatoli Deck (Knöchelverletzung), Mike König (geplatzte Ader) und Murat Ulus (Meniskus-OP) stehen ebenfalls auf der Verletztenliste. Außerdem fehlt Kapitän Nicholas Bicknell aus beruflichen Gründen. Für den Trainer der SG 74 ist das kein Problem: „Wir können jeden Spieler gleichwertig ersetzen.“ Auch Markus Schwarz ist zum Saisonstart nicht sorgenfrei, denn das Comeback von Kapitän Josef Selensky (Patellasehnenentzündung) ist noch nicht absehbar. Dominic Meyer (Knieprobleme) wird dagegen heute wohl spielen können. Gelöst ist dagegen die Baustelle auf den beiden Außenverteidigerpositionen. Für Fabian Kowalski und Yannick Hill, die im Sommer die SSG verlassen haben, hat Schwarz mit Jannik Schmidt, der eigentlich gelernter Stürmer ist, Neuzugang Manuel Lehnhof und David Bach drei Alternativen, die sich für einen Platz in der Startelf empfehlen wollen.

TuS Hess. Oldendorf¨ – Germania Hagen (Di., 19 Uhr): Hagens Coach Dirk Sölla wird die Elf von TuS-Coach Tarik Oenelcin bestimmt nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn zuletzt setzten die Hessisch Oldendorfer beim 5:0-Sieg im Test gegen den Bezirksligisten FC Springe ein Ausrufezeichen. Und das, obwohl der Kreisliga-Aufsteiger nicht in Bestbesetzung antreten kann. Aber Sölla macht keinen Hehl daraus, dass für ihn der frühzeitige Klassenerhalt in der Bezirksliga wichtiger ist als der Bezirkspokal. Ohne die Urlauber Marcel Heetel und Jan-Hendrik Kleine sowie den verletzten Marco Heetel, mit dessen Comeback erst im Herbst zu rechnen ist, muss Sölla improvisieren. Der TuS wittert seine Chance: „Wir sind richtig gut drauf“, so Oenelcin. „Hagen hat zwar eine Klasse-Mannschaft, aber im Pokal ist alles möglich. Wir sind zu Hause ungeschlagen, das soll auch so bleiben.“



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