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Fall von Henrik Knetsch als Auslöser / Frauen des Landesligisten SC Diedersen trennen sich 2:2 von Hannover 96

Benefizspiel für krebskranke Kinder bringt 1750 Euro

Fußball (rhs). Auf dem Platz gab es beim 2:2-Endstand keinen Sieger – aber dafür siegte die Menschlichkeit beim Benefizspiel zwischen den Landesliga-Teams der SG Diedersen und Hannover 96. Denn insgesamt 1750 Euro kamen bei diesem Kräftemessen durch Eintrittsgelder, Kaffee und Kuchen- sowie Bratwurstverkauf sowie Aufstockung des Betrages seitens beider Vereine zusammen, die Diedersens Vorsitzender Olaf Lehnert nach dem Spiel an Elke Werth vom Verein für krebskranke Kinder Hannover e.V. überreichte.

veröffentlicht am 08.08.2011 um 18:34 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 17:21 Uhr

Fußball (rhs). Auf dem Platz gab es beim 2:2-Endstand keinen Sieger – aber dafür siegte die Menschlichkeit beim Benefizspiel zwischen den Landesliga-Teams der SG Diedersen und Hannover 96. Denn insgesamt 1750 Euro kamen bei diesem Kräftemessen durch Eintrittsgelder, Kaffee und Kuchen- sowie Bratwurstverkauf sowie Aufstockung des Betrages seitens beider Vereine zusammen, die Diedersens Vorsitzender Olaf Lehnert nach dem Spiel an Elke Werth vom Verein für krebskranke Kinder Hannover e.V. überreichte. „Auf die Idee, hier etwas Gutes zu tun, sind wir durch die Erkrankung von Henrik Knetsch gekommen“, so SC-Chef. Denn der 14-Jährige, der bis 2006 in der F-Jugend des Vereins spielte und dann plötzlich an Krebs erkrankte, fährt regelmäßig in die Medizinische Hochschule nach Hannover und wird dort gegen die tückische Krankheit behandelt, so dass auch ihm dort das Geld direkt zugutekommt. Im Beisein seiner Eltern und seines jüngeren Bruders bekam er von Diedersens Mannschaftsführerin Lisa Wedekind obendrein auch noch ein kleines Präsent sowie einen Einkaufsgutschein. Das Spiel, das über 200 Zuschauer verfolgten, war geprägt vom Kampf zweier gleichstarker Teams, die nach dem Gewinn der Staffelmeisterschaft in der neuen Saison in der Landesliga aufeinandertreffen und hier sich einem ersten Vergleichstest unterzogen. Diedersens Trainer Alexander Stamm konnte sich zwar zweimal über die Führung seines Teams durch Sonja Debicki (15.) und Maren Tinne (22.) freuen, aber durch dumme Abwehrfehler kamen die von Jörg-Ingo Gruber betreuten Kickerinnen aus der Landeshauptstadt durch Jannette Böttcher (18.) und Jennifer Kowalzik jeweils zum Ausgleich. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe und eine echte Werbung für den Frauenfußball“, so Stamms Fazit.



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