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Beim Altherren-Turnier gibt es keinen klaren Favoriten

Bei den „Oldies“ wird es richtig spannend

Hameln. Freitag geht´s los mit dem Altherren-Supercup. Anstoß ist um 17.30 Uhr in der Rattenfänger-Halle. Tickets gibt es für fünf Euro an der Tageskasse.

veröffentlicht am 26.01.2017 um 15:40 Uhr

Vor Turnieren ist die Spannung immer ein großes Thema. Begründet wird sie gemeinhin mit der vielbeschworenen Ausgeglichenheit. Mit ihr geht zugleich das Wecken der Vorfreude einher. So auch beim 3. Altherren-Supercup. Beim großen Aufgalopp der regionalen Ü32-Helden muss sich allerdings nicht auf irgendwelche Hoffnungen verlassen werden. Denn allein die harten Fakten versprechen einen unterhaltsamen Fußballabend. Das verrät die Kreisliga-Tabelle schon auf den ersten Blick.

Hinter dem nordrhein-westfälischen Spitzenduo aus Barntrup und Lügde/Sabbenhausen, das am 27. Januar in der Rattenfängerhalle nicht am Start ist, liegen alle Hameln-Pyrmonter Mannschaften nur maximal vier Punkte (!) auseinander. Das heißt: Ein klarer Favorit ist genauso wenig auszumachen wie der auf die Sensation hoffende Underdog. Bei dieser Einschätzung müssen allein die Erkenntnisse aus den Vorjahren herhalten. Mit der Einschränkung personeller Veränderungen. So etwa bei Premieren-Sieger HSC BW Tündern, der im Vorjahr im Halbfinale die Segel strich. Mit René Hau, Björn Bertram (Halvestorf) und Andrej Vorrat (Pegestorf) verfügen Edeltechniker Thomas Mau und seine Mitspieler über gleich dreifache Top-Verstärkung. Nicht mehr in Blau-Weiß läuft dagegen Hassan Hamadi auf, der die Weserseite gewechselt hat und nun mit der SG Emmerthal/Hastenbeck den Titel verteidigen möchte. Um ihn herum tummeln sich Klasse-Kicker wie Michael Jermakowicz, Daniel Magaschütz und Tamer Özbek. Für beide Teams sollte der Weg ins Halbfinale machbar sein. Für die Emmerthaler kommt es in Gruppe A gleich zu einem ganz besonderen Duell: Kreisliga-Aufsteiger und Turnier-Debütant TSV Grohnde bringt mit Spielern wie Oliver Bock, André Tomkowiak, Frank Scheel oder Sven Mathewes jede Menge Qualität auf das Parkett. Gleiches gilt für die beiden Vertreter der 1. Kreisklasse SG Bisperode/Diedersen und SG Flegessen/ Süntel. In Gruppe B wird auch Tündern von Beginn an alles in die Waagschale werfen müssen. Denn es geht nicht nur gegen den Kreisliga-Abomeister der letzten Jahre, die SG Klein Berkel/Königsförde. Auch der in der Hinrunde bärenstarke TSC Fischbeck und Kreisklassen-Spitzenreiter TSV Groß Berkel, der für die SF Osterwald (Grippewelle) nachgerückt ist, wollen ins Halbfinale. Deshalb steht fest: Es wird spannend. Denn: Schon in der Vorrunde gibt es zwölf Endspiele.awa

2 Bilder
Klein Berkels „Torwart-Dino“ Steven Sword in Aktion. Foto: nls


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