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Fußball: Aerzen hofft auf den ersten Sieg / Auch Salzhemmendorf in der Pflicht

Bartolillo im Wartestand

BEZIRK HANNOVER. Im Pokal läuft es für den MTSV Aerzen mit zwei Siegen in Folge bislang wie gemalt, nur in der Punktspielrunde der Fußball-Bezirksliga fehlt der große Befreiungsschlag. Ein Zähler aus drei Spielen ist nicht das Gelbe vom Ei und auch nicht das, was sich Trainer Gaetano Bartolillo vorgestellt hatte.

veröffentlicht am 24.08.2018 um 16:10 Uhr

Diesmal soll es passen: Trainer Gaetano Bartolillo hofft, dass seine Anweisungen gegen Enzen auch umgesetzt werden. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Da muss jetzt einfach mehr kommen von seiner Elf – und deshalb steht auch der erste Saisonsieg am Sonntag (15 Uhr) gegen den Aufsteiger SW Enzen ganz oben auf seiner Agenda. Druck macht auch Sprecher Karsten Hoppe. „Wir müssen jetzt langsam mal punkten, damit wir nicht gleich wieder unten reinrutschen“, warnt er. Auf Routinier Josef Selensky, der als ordnende Hand auf dem Platz agieren könnte, muss Aerzen bei diesem Vorhaben allerdings weiterhin verzichten. Er hat seinen Bänderriss noch nicht auskuriert.


Eintracht Afferde – TSV Luthe (Sa., 16 Uhr). Völliges Neuland betritt die Eintracht im Duell gegen den Aufsteiger. „Luthe kann ich überhaupt nicht einschätzen“, meint Trainer Oliver Bock. Das hält ihn aber trotzdem nicht von seiner Zielsetzung ab: Und die ist mit dem zweiten Saisonsieg klar definiert. Der Derby-Triumph in Aerzen sollte den Mannen um Torjäger Jörn Heinzelmann aber den nötigen Auftrieb gegeben haben, damit der Sprung ins gehobene Mittelfeld mit einem Dreier auch gelingt. Nicht dabei sind Christian Henne um Lennart-Felix Rohloff, die an Verletzungen laborieren. Und sollten kurzfristig noch weitere Akteure ausfallen, Bock und sein Co-Trainer Thomas Mau haben sicherlich ihre Schuhe mit.


SSG Halvestorf – SV Gehrden (So., 15 Uhr). So einen entspannten Saisonauftakt hat die SSG schon lange nicht mehr hingelegt. Bereits sieben Punkte auf dem Konto und auch im Pokal eine Runde weiter, da kann Trainer René Hau der Partie gegen Gehrden schon wesentlich gelassener entgegensehen. Obwohl er natürlich darüber informiert ist, dass Gehrden „Qualität hat und gerade in der Offensive gut besetzt ist“.


SV Lachem – SC Rinteln (So., 15 Uhr). Beim SV Lachem lief bislang noch nicht alles nach Wunsch, zudem schmerzt das frühe Pokal-Aus in Halvestorf. Da wird es Zeit für den Tabellenachten, ein Ausrufezeichen vor heimischer Kulisse zu setzen und die bislang ausgeglichene Bilanz (ein Sieg, ein Unentschieden, eine Niederlage) mit einem Dreier aufzupolieren. Sollte gegen den noch sieglosen Aufsteiger, der allerdings schon zweimal ein Remis erreichte, auch nicht unbedingt ein utopisches Vorhaben bleiben.


BW Salzhemmendorf – SC Harsum (Sa., 16 Uhr). Wohin führt der blau-weiße Weg? Diese Frage wird sich Trainer Paul Bicknell vor dem vierten Heimspiel in Folge stellen. Sollte es erneut nur lange Gesichter beim Aufsteiger geben, der nur einen Punkt in seinem Wohnzimmer holen konnte, dann steht fest: Der Keller wird zum Stammplatz. Wieder dabei ist Torhüter Cord-Lennard Meyer. „So langsam sollten wir einen Dreier holen, damit wir nicht den Anschluss verlieren“, hat Kapitän Marc Fitzner die Situation erkannt.



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